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Staatsanwaltschaft
Leiche des Würzburger Attentäters freigegeben

Mann greift Reisende in Regionalzug an
Mann greift Reisende in Regionalzug an FOTO: ap, fpt
Würzburg. Der Leichnam des Würzburger Axt-Attentäters kann bestattet werden. Staatsanwaltschaft und Bundesanwaltschaft haben die Leiche freigegeben.

Der Leiter der Staatsanwaltschaft Würzburg bestätigte am Dienstag, die Leiche werde in Rücksprache mit der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe nicht mehr benötigt und könne bestattet werden. Der 17-jährige Attentäter hatte vor drei Wochen in einem Regionalzug mit einer Axt und einem Messer fünf Menschen schwer verletzt. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei erschoss den Jugendlichen kurz nach der Tat. In einem Video hatte er sich zur Terrormiliz Islamischer Staat bekannt.

Die "Main-Post" berichtete ohne Nennung von Quellen, die Behörden würden auf eine anonyme Bestattung des Täters hinarbeiten. Die Verantwortlichen suchten "nach einer Stadt, die größer ist als Würzburg". Dort sei mehr Anonymität gewährleistet. Darüber hinaus hatten nach Auskunft der Staatsanwaltschaft afghanische Angehörige über die deutsche Botschaft in Kabul um eine Überführung des Leichnams gebeten. Ein formaler Antrag dazu lag in Würzburg am Dienstag nicht vor.

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(rent/dpa)
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