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Polizeigewerkschaft
Bahnverkehr wegen Personalmangel nicht genug geschützt

Bahnverkehr wegen Personalmangel nicht genug geschützt
Zu wenig Beamte soll es an den Bahnhöfen geben. (Archivbild) FOTO: dpa, Roland Weihrauch
Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei sieht den Bahnverkehr in Deutschland als gefährdet. Zu wenig Beamte seien an den Bahnhöfen im Dienst.

"Derzeit ist ein Großteil der Bahnpolizeidienststellen regelmäßig zeitweise geschlossen, weil schlicht das Personal fehlt", erklärte Gewerkschaftschef Jörg Radek am Mittwoch. Die Dramatik werde klar, wenn man wisse, dass manche Reviere für ein ganzes Bundesland zuständig seien. "Das ist so nicht mehr hinnehmbar und eine Zumutung für die Bürgerinnen und Bürger."

1.500 Polizisten fehlen

Die Gewerkschaft fordert, dass über die bereits heute unbesetzten Dienstposten hinaus mindestens weitere 1.500 Streifenbeamte mehr eingestellt werden, um die Aufgaben im Einsatzbereich Bahn bewältigen zu können.

Vor dem G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg hatten Unbekannte in den vergangenen Woche in mehreren Bundesländern Feuer in Bahnanlagen gelegt. Ziel waren vor allem Kabel an Bahnstrecken. Menschen wurden nicht verletzt. Züge fielen aus, Reisende mussten mit Verspätungen zurechtkommen.

Die Bundespolizei mit Sitz in Potsdam ist hauptsächlich für den Grenzschutz sowie die Bahn- und Flughafensicherheit zuständig. Bis 2005 trug sie den Namen Bundesgrenzschutz. Von den rund 40 000 Beschäftigten sind mehr als 33 000 voll ausgebildete Polizeivollzugsbeamte.

(veke/dpa)
 
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