Schießerei mit Polizei: Bankraub endet tödlich
zuletzt aktualisiert: 18.05.2006 - 15:48Magdeburg (rpo). Sie hatten viel Geld erbeutet und sich dann auf der Flucht vor der Polizei in einer Garage verbarrikadiert: zwei Bankräuber. Als das SEK anrückte, kam es zu einem Schusswechsel.
Bei diesem Schusswechsel zwischen den beiden Bankräubern und der Polizei wurde in Magdeburg einer der mutmaßlichen Täter getötet und ein Beamter schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen habe sich der 28-Jährige selbst erschossen, sagte ein Polizeisprecher.
Ersten Ermittlungen zufolge hatten der 28-Jährige und ein 25 Jahre alter Komplize gegen 07.55 Uhr eine Sparkassen-Filiale im Vorort Groß Ammensleben überfallen und mehrere Tausend Euro erbeutet. Die Polizei verfolgte die Männer, die unterwegs das Fluchtauto wechselten, bis nach Magdeburg.
Dort verschanzten sich die Männer in einem Garagenkomplex und eröffneten beim Eintreffen des Sondereinsatzkommandos das Feuer, wie Polizeisprecher Frank Küssner weiter berichtete. Dabei sei einer der Beamten schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden.
Schließlich habe sich der 25-Jährige über Telefon bei der Polizei gemeldet, er wolle aufgeben. Sein Komplize habe sich gerade erschossen. "Der Mann ist dann mit erhobenen Händen aus der Garage gekommen und wurde festgenommen", sagte der Polizeisprecher. Als das SEK gegen 10.30 Uhr das Gebäude gestürmt habe, sei der 28-Jährige tot gewesen. Die Umstände des Todes müssten noch geklärt werden, derzeit werde von Selbstmord ausgegangen.
In dem Garagenkomplex fanden die Ermittler den Angaben zufolge neben einer größeren Menge Bargeldes zahlreiche Waffen, darunter je zwei Maschinenpistolen und Pistolen sowie Sprengstoff.
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