Wülfrath: Bei Zwangsräumung Toten entdeckt
zuletzt aktualisiert: 14.02.2006 - 13:52Wülfrath (rpo). Ein bei einer Zwangsräumung entdeckter 37-Jähriger aus Wülfrath ist den Angaben der Polizei zufolge vermutlich keinem Verbrechen zum Opfer gefallen. die Obduktion habe keinen Hinweis auf einen gewaltsamen Tod gegeben.
Der zunächst rätselhafte Tod eines 37-jährigen Mannes aus Wülfrath hat vermutlich keinen kriminellen Hintergrund. Der bereits stark verweste Tote war am Montag bei der Zwangsräumung einer Wohnung entdeckt worden. Die Obduktion ergab keinen Hinweis auf einen gewaltsamen Tod, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Unerklärlich war den Beamten jedoch, weshalb der Tote in Plastikmüllsäcke gewickelt war.
Inzwischen konnte ein 39-jähriger Mann ermittelt werden, der sich mit dem Mieter lange Zeit die Wohnung geteilt hatte. Er gab an, den 37-Jährigen bereits im Sommer vergangenen Jahres tot in der gemeinsamen Wohnung gefunden zu haben. Aus ihm selber unerklärlichen Gründen habe er die Leiche in mehrere blaue Müllsäcke eingewickelt. Anschließend ließ er den Toten in der Wohnung liegen, in der er sich selber noch über Wochen aufhielt.
Die Staatsanwaltschaft überprüft nun, inwieweit sich der 39-Jährige strafbar gemacht hat.
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