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Rechtsextremismus
Gefängnisstrafe für Fremdenhass in Berliner S-Bahn

Berlin: Gefängnisstrafe für Fremdenhass in S-Bahn
Der Fall ereignete sich in einer Berliner S-Bahn FOTO: dapd, Michael Gottschalk
Berlin. Nach einem fremdenfeindlichen Vorfall in der Berliner S-Bahn ist ein vorbestrafter Rechtsextremist zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Der Fall hatte für bundesweite Empörung gesorgt.

Der 33-Jährige habe rechte Parolen gebrüllt, mehrfach den Hitlergruß gezeigt und sich entblößt, befand ein Amtsgericht am Dienstag. Ob er damit eine ausländische Familie herabwürdigen wollte, blieb ungeklärt.

Der Fall hatte im August 2015 bundesweit für Empörung gesorgt. Damals hieß es zunächst, der Verdächtige habe auf Flüchtlinge uriniert. Dieser Verdacht aber ließ sich nicht erhärten. Die mutmaßlich betroffene Migrantenfamilie habe man nicht ausfindig machen können. Der Angeklagte wurde wegen Volksverhetzung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt.

(crwo/dpa)
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