Andere Tiere kommen zu kurz: Berlin: Knut-o-mania ohne Ende
zuletzt aktualisiert: 09.04.2007 - 16:53Düsseldorf (RPO). Alle wollen nur noch Knut sehen: Seit Gründonnerstag haben rund 90.000 Besucher den Weg in den Berliner Zoo gefunden. Vor allem Touristen hat es über die Ostern in die Hauptstadt gezogen, um den neuen Superstar in Augenschein zu nehmen. Dabei hat der Berliner Zoo auch noch so viele andere Tiere zu bieten.
Einem Zoo-Sprecher zufolge hat es über Ostern vor allem Touristen in den Berliner Zoo gelockt, um den vier Monate alten Eisbären mit seinem Pfleger Thomas Dörflein zu sehen. Bei den meisten habe das Motto gelautet "Wir fahren zu Knut" und nicht mehr "Wir fahren nach Berlin". Die Hauptstädter hätten sich dagegen auffallend rar gemacht. Der Zoo rechnet damit, dass viele von ihnen noch die restlichen Osterferien für einen Besuch nutzen und das Publikumsinteresse weiter anhält.
Um sicherzustellen, dass auch jeder das Bärenkind bei seinen Ausgängen beobachten kann, wurde über Ostern ein spezielles Wegeleitsystem eingerichtet. Damit werden die Gäste während der Besuchszeiten zum Gehege des Bären hin- und wieder weggeführt. Etwa zehn Minuten haben die Zuschauer Zeit, um einen Blick auf Knut zu erhaschen. Das System habe sich bewährt und werde zumindest noch während der restlichen Osterferien beibehalten, sagte der Sprecher.
Der Zoo lässt sein mittlerweile weltbekanntes Maskottchen täglich von 11 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr ins Freie. Knut wiege mittlerweile 13,7 Kilogramm und lege jeden Tag etwa 200 Gramm an Gewicht zu, führte der Sprecher an. Seine tägliche Nahrungsmenge liege derzeit bei 1300 Gramm. Da bleibe schon "einiges auf den Rippen".
Dabei kann doch ein einfacher Spaziergang durch den Berliner Zoo so schön sein und noch viel mehr bieten als einfach nur Knut. Kinder erfreuen sich auch an den Affen oder den anderen Kindertieren. In den vergangenen Monaten sind noch andere Babys zur Welt gekommen. Unsere Fotostrecke zeigt einige davon.
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