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Prozessauftakt in Berlin
Vier mutmaßliche IS-Unterstützer verweigern Aussage

Berlin: Vier mutmaßliche IS-Unterstützer verweigern zum Prozessauftakt Aussage
Alle Angeklagten schwiegen zum Prozessauftakt. FOTO: dpa, pdz wst
Berlin. In Berlin hat gegen vier mutmaßliche Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) der Prozess begonnen. Die Angeklagten sollen sich in der inzwischen verbotenen Berliner Moschee Fussilet 33 radikalisiert und Ende 2016 ihre Ausreise nach Syrien vorbereitet haben.

Laut Anklage wollten sie in Syrien den IS als Kämpfer unterstützen. Nach Verlesung der Anklage unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen am Donnerstag im Berliner Kammergericht verweigerten die Männer die Aussage. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten - ein Deutsch-Marokkaner, zwei Türken und ein Deutscher - sowie zwei weitere Männer in zwei Gruppen und auf verschiedenen Routen nach Syrien gelangen wollten.

Zwei 22- und 25-Jährige sollen zuvor mit betrügerisch erlangten Darlehen hochwertige Handys erworben und weiterverkauft haben, um die Ausreise zu finanzieren. Die Ausreisen der Angeklagten seien jedoch misslungen.

(gaa/dpa)