| 12.10 Uhr

Skandal um Berliner Polizei bei G20
Öffentlicher Sex, Randale und Suff

Berliner G20-Polizisten wegen exzessiver Feierei zurückgeschickt
Beim G20-Gipfel kommen Polizeibeamte aus ganz Deutschland zum Einsatz. Hier bei einer Demonstration im Stadtteil Harburg. FOTO: dpa, mks sab
Berlin. Für zahlreiche Berliner Polizisten ist der Einsatz beim G20-Gipfel beendet, bevor er überhaupt richtig angefangen hat. Sie wurden nach Hause geschickt. Grund dafür: Die Beamten haben exzessiv gefeiert und sollen öffentlich Sex gehabt haben. Kommentar der Vorgesetzten: "Es ist einfach nur peinlich."

Die Berliner Polizisten sollen sich in Hamburg völlig danebenbenommen haben und müssen nun die Heimreise antreten.

"Unserem Polizeipräsidenten wurde mitgeteilt, dass unsere in Hamburg unterstützenden Hundertschaften vorzeitig aus dem Einsatz entlassen wurden", teilte die Berliner Polizei am Dienstag mit. "Ursache dafür soll ein Fehlverhalten in ihrer dortigen Unterkunft gewesen sein."

Die Polizei habe Stellungnahmen angefordert und werde über Konsequenzen entscheiden. Die Zeitung "B.Z." hatte zuerst darüber berichtet. Demnach hätten die jungen Polizisten in ihren Unterkünften exzessiv gefeiert und sich danebenbenommen.

"Spiegel online" zufolge sollen Beamte auf dem Gelände der Unterkunft öffentlich Geschlechtsverkehr gehabt haben. Außerdem habe es Partylärm und Sachbeschädigungen gegeben.

Der Sprecher der Berliner Polizei, Thomas Neuendorf, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es ist einfach nur peinlich, wie sich die Kollegen dort verhalten haben."

Seit dem vergangenen Wochenende sind mehrere hundert Berliner Polizisten in Hamburg. Sie sollten noch vor dem G20-Gipfel am 7. und 8. Juli von weiteren Kollegen aus der Hauptstadt abgelöst werden. Insgesamt sollen 1000 Polizisten aus Berlin zur Unterstützung in Hamburg sein, aber nicht alle zugleich.

(crs/dpa)
 
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