Kein Ende der Kälte in Sicht: Bis zu minus 34 Grad in Deutschland
zuletzt aktualisiert: 03.02.2012 - 12:58Düsseldorf (RPO). Minusgrade und noch kein Ende in Sicht: In ganz NRW bleibt es auch in den kommenden Tagen bitterkalt. In der Eifel wurden etwa minus 18,8 Grad gemessen. Im Berchtesgadener Land sank das Thermometer sogar bis auf minus 34,2 Grad.
Die Thermometer sind in der Nacht zum Freitag im Osten und Süden in Deutschlands vielerorts tiefer als minus 20 Grad gefallen. Im sächsischen Deutschneudorf registrierte der Deutsche Wetterdienst (DWD) minus 26,4 Grad. Am Funtensee im Berchtesgadener Land wurden nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia sogar minus 34,2 Grad gemessen.
Auch in den kommenden Tagen soll der Frost das Land weiter fest im Griff haben. Erst Mitte kommender Woche versprechen Meteorologen eine leichten Abschwächung der Minustemperaturen. "Es bleibt bitterkalt", kündigte ein Sprecher des Wetterdienstes Meteomedia am Freitag in Bochum an. Schneefälle seien allerdings bis auf ein paar vereinzelte Flocken nicht in Sicht.
Tiefsttemperatur von minus 18,8 Grad in NRW
Mit Temperaturen bis minus 18,8 Grad war die Station Kalterherberg-Tal in der Eifel in der Nacht zum Freitag Kälterekordhalter in NRW. Aber auch im Sauerland und in Ostwestfalen fielen die Temperaturen bis auf frostige minus 17 Grad. "Kälter wird es auf jeden Fall zunächst nicht mehr", so der Meteomedia-Sprecher.
Viel wärmer aber auch nicht: Zumindest bis Dienstag kommender Woche sollen die Temperaturen im ganzen Land im Minusbereich bleiben.
"So einen langen Dauerfrost gibt es nicht in jedem Winter", so der Meteorologe. Besonders ungewöhnlich seien die Tieftemperaturen aber auch nicht. "Sogar Werte bis minus 20 Grad waren in den vergangenen Jahren in NRW keine Seltenheit."
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