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Großeinsatz in Ludwigsburg
Konzert nach Bombendrohung abgebrochen

Bombendrohung in Ludwigsburg: Konzert musste abgebrochen werden
Kurz nach Mitternacht konnte die Polizei in Ludwigsburg nach der Bombendrohung Entwarnung geben. FOTO: dpa, kno
Ludwigsburg. Das Abschlusskonzert der Schlossfestspiele in Ludwigsburg ist wegen einer Bombendrohung abgebrochen worden. Ein unbekannter Mann hatte zuvor eine Explosion angekündigt. 

Wie die Polizei mitteilte, hatte der Unbekannt am Rande der Veranstaltung am Samstagabend zu einem Feuerwehrmann sinngemäß gesagt, dass man sich schnell entfernen solle, bevor etwas in die Luft fliege. Der Veranstalter entschied sich daraufhin, die Veranstaltung mit rund 1200 Teilnehmern abzubrechen und die Polizei zu alarmieren.

Spürhunde und Hubschrauber im Einsatz

Ein Großaufgebot an Polizei- und Rettungskräften rückte mit Sprengstoffspürhunden und einem Hubschrauber an. Das Gelände wurde geräumt und durchsucht. Die nahegelegene Bundesstraße B27 und weitere Straßen in der Umgebung wurden gesperrt.

Kurz nach Mitternacht gab die Polizei Entwarnung. Zwischenzeitlich wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden, den Sprengstoffexperten aber als harmlos beurteilten. Angesichts des Amoklaufs in München am Freitag ging die Polizei zunächst von einem Trittbrettfahrer aus. Sie ermittelt nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten gegen den Unbekannten und hofft auf Hinweise.

(lai/dpa)
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