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Unglück in Zapel
Kinder spielen mit Streichhölzern – Elternhaus brennt ab

Brand in Zapel: Kinder spielen mit Streichhölzern – Elternhaus brennt ab
Feuerwehrleute bei einem Einsatz (Symbolbild). FOTO: dpa, pse lof
Zapel. In einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern spielen Kinder mit Feuer und legen dabei wohl versehentlich einen Brand. Der Vater versucht vergeblich, die Flammen zu löschen. Das Wohnhaus brennt ab. 

Zwei Kinder haben in Zapel in Mecklenburg-Vorpommern auf dem Dachboden gezündelt und dadurch ihr Elternhaus zerstört. Bei dem Feuer wurde der 69 Jahre alte Vater leicht verletzt. Er habe noch versucht, die Flammen allein zu löschen, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Das ehemalige Gutshaus brannte am Montagabend fast komplett ab. Die Kinder und die Mutter konnten sich rechtzeitig aus dem Haus retten.

Nach ersten Untersuchungen sollen der zehnjährige Junge und seine sieben Jahre alte Schwester mit Streichhölzern und Kerzen auf dem Dachboden gespielt haben. Die abgebrannten Streichhölzer warfen sie offenbar in einen Papierkorb. Nach Angaben der Polizei brach dadurch das Feuer aus. "Die Flammen griffen ganz schnell auf den Dachstuhl über", sagte die Sprecherin. Der Vater hatte noch versucht, mit Wasser aus dem Gartenschlauch das Feuer einzudämmen, bis die Feuerwehr kam. Dabei erlitt er eine leichte Rauchvergiftung.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein altes verputztes Gutshaus, das noch nicht saniert war. Der geschätzte Schaden liegt bei 150.000 Euro. Die Familie kam vorerst bei Bekannten unter. Die genauen Hintergründe werden noch von der Polizei ermittelt.

(wer/dpa)
 
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