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Seit März in U-Haft
Mutmaßlicher IS-Anhänger in Bremen festgenommen

Bremen meldet Festnahme von mutmaßlichem IS-Anhänger
FOTO: dpa, tba mg fie fdt
Bremen. Die Bremer Sicherheitsbehörden haben einen mutmaßlichen Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat festgenommen. Er soll so schnell wie möglich nach Algerien abgeschoben werden.

Wie Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Dienstag erklären ließ, wurde der 25-jährige Mohammed A. bereits im März in Untersuchungshaft genommen. Inzwischen sei es gelungen, seine wahre Identität zu klären und seine Abschiebung nach Algerien in die Wege zu leiten.

A. gelte als bekennender IS-Anhänger und als "gefährliche Person" mit engen Kontakten zu dem ebenfalls in Bremen in Abschiebehaft sitzenden Algerier Oussama B., erklärte die Innenbehörde. A. saß demnach schon seit März 2017 wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und unerlaubten Aufenthalts in der Untersuchungshaft. Er sei im Jahr 2014 nach Europa eingereist und habe an verschiedenen Orten mehr als 20 Namen benutzt.

In Bremen habe A. gemeinsam mit B. in einer Moschee IS-Verbrechen verherrlicht und öffentlich den Berliner Weihnachtsmarktanschlag vom Dezember glorifiziert, erklärte die Innenbehörde weiter. Nun solle A. "sobald wie möglich aus der Haft nach Algerien abgeschoben werden".

Derzeit seien in Bremen drei Islamisten inhaftiert, "die wir als sehr gefährlich einschätzen und deren Abschiebung wir entschieden betreiben", erklärte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). "Weitere Personen, die wir bereits im Blick haben, werden folgen."

(afp/veke)
 
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