Die Bulldogge "Baby" hat sechs kleine Wildschwein-Ferkel adoptiert, die von Spaziergängern halb erfroren in einem Wald gefunden worden waren.
Die Frischlinge müssen nun mit spezieller Nahrung aufgepäppelt werden.
Wärend ein Mitarbeiter des Gnadenhof Lehnitz die kleinen Schweinchen füttert, überwacht die Hündin jeden Schritt ihre Zöglinge.
Die haben einen riesen Hunger. Wildtiere die noch so jung sind, müssen im Schnitt alle drei bis vier Stunden gefüttert werden.
Der Gnadenhof Lehnitz kümmert sich um die Tiere, weil Niemand sonst sie haben wollte. Gerade im Raum Berlin-Brandenburg gelten Wildschweine als Plage, weil sie auf ihrer Nahrungssuche auch nicht vor Gemüsebeeten im heimischen Garten halt machen.
Bei so niedlichen Ferkeln mag man sich aber gar nicht vorstellen, dass sie einmal ganze Rasenflächen durchpflügen könnten - trotz des großen Hungers den sie schon jetzt haben.