Bei Mai-Krawallen: Bundespolizist soll Steine geworfen haben
zuletzt aktualisiert: 06.10.2009 - 10:09Berlin (RPO). Ein Bundespolizist muss sich seit Dienstag wegen angeblicher Steinewürfe auf Kollegen bei den Berliner Mai-Krawallen vor Gericht verantworten. Die Anklage gegen den 24-Jährigen lautet auf schweren Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem suspendierten Beamten vor, bei den Krawallen am 1. Mai in Berlin-Kreuzberg drei kleine Pflastersteine gezielt auf Polizeibeamte geworfen zu haben. Ein Beamter sei dabei an der Hand, ein anderer am Helm getroffen worden. Der Beschuldigte war an diesem Abend privat unterwegs.
Am 1. Mai waren in Kreuzberg mehr als 6.000 Beamte im Einsatz. Darunter mehrere Hundertschaften der Bundespolizei. 289 mutmaßliche Straftäter waren festgenommen worden.
Quelle: AP/top
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