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Der Fall der Kofferbomber von Köln hat im Sommer 2006 für großes Aufsehen gesorgt. Am Dienstag begann vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf der Prozess gegen einen der beiden Hauptverdächtigen. Nachfolgend eine Chronik der Ereignisse.
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April 2006:
Die Libanesen Jihad Hamad und Youssef Mohamed E.H. beschließen Ermittlungen zufolge, aus Verärgerung über die Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen mit selbstgebauten Sprengsätzen einen Anschlag in Deutschland zu verüben.
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31. Juli 2006
Die zwei Männer steigen im Kölner Hauptbahnhof in zwei Regionalzüge und deponieren laut Anklage dort zwei Koffer mit Sprengsätzen. Die beiden Koffer werden gefunden und in Dortmund und Koblenz im Bahnhof abgegeben.
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1. August 2006
Wegen Terrorverdachts übernimmt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen.
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18. August 2006
In einer einmaligen Aktion wenden sich Bundeskriminalamt und Bundesanwaltschaft an die Öffentlichkeit und bitten um Mithilfe bei der Fahndung nach den beiden Verdächtigen. Veröffentlicht werden unter anderem Bilder der Überwachungskameras.
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19. August 2006
Youssef Mohamed E.H. wird auf dem Kieler Hauptbahnhof festgenommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich erleichtert.
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20. August 2006
Gegen E.H. wird Haftbefehl erlassen.
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24. August 2006
Der zweite Hauptverdächtige Hamad stellt sich in der nordlibanesischen Stadt Tripoli der Polizei.
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5. März 2007
Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautet, dass Hamad ein Geständnis abgelegt habe. Gegen ihn und weitere Verdächtige läuft im Libanon der Prozess.
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11. Juni 2007
Die Bundesanwaltschaft reicht Klage gegen E.H. beim Oberlandesgericht Düsseldorf ein.
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15. September 2007
Das Hauptverfahren wird eröffnet.
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18. Dezember 2007
Der Prozess gegen E.H. beginnt in Düsseldorf. Hamad wird am selben Tag von einem libanesischen Gericht zu zwölf Jahren Haft verurteilt.