Immer wieder kommt es an Bahnübergängen oder Gleisanlagen zu tödlichen Unfällen. Oft sind Kinder oder Jugendliche betroffen. Wir haben eine Aufstellung von Unglücke mit Todesopfern in Deutschland zusammengestellt.
27.12.2012: Drei Mädchen überqueren einen Bahnübergang im bayerischen Günzburg. Zwei 15-Jährige schaffen es nicht rechtzeitig. Sie werden von einem Zug überrollt und sterben noch an der Unfallstelle. Für Fußgänger gibt es an dieser Stelle keine Schranke, dafür aber ein rotes Warnlicht.
08.10.2012: In voller Fahrt erfasst ein Zug im Bahnhof von Süßen (Baden-Württemberg) einen 15-Jährigen und verletzt ihn tödlich. Der Junge war über die Gleise gelaufen und gestolpert. Trotz Vollbremsung wird der 15-Jährige überrollt.
19.09.2012: Beim Spielen an den Bahngleisen wird ein 12-jähriger Junge im oberfränkischen Burgkunstadt von einem Zug erfasst und getötet. Sein 13 Jahre alter Freund war zuvor ebenfalls über die Gleise gelaufen, hatte jedoch Glück gehabt.
06.08.2012: Ein sechsjähriges Mädchen wird in Lübeck von einem Regionalexpresszug angefahren. Das Kind erliegt einen Tag später seinen schweren Verletzungen. Eine Woche später wird ein 40 Meter langer Zaun an der Unglücksstelle zwischen dem Wanderweg und den Gleisen errichtet.
24.05.2011: Zwei Mädchen halten sich im bayerischen Memmingen unter einer Autobahnbrücke auf, als ein Zug heranrast. Die 13-Jährige wird von einer Trittfläche erfasst, die seitlich am Triebwagen befestigt ist. Dadurch wird sie gegen ihre 16-jährige Freundin geschleudert, die durch die Wucht des Aufpralls gegen einen Betonpfeiler prallt. Beide Mädchen sind sofort tot.
11.05.2011: Ein Lokführer entdeckt drei spielende Kinder an einem Waldstück im unterfränkischen Mellrichstadt. Trotz Notbremsung und Achtungssignal erfasst der Zug eine Vierjährige. Das Mädchen stirbt an den schweren Kopfverletzungen. Die beiden anderen Kinder bleiben unverletzt.