Verstoß gegen die internen Regeln: DaimlerChrysler will sich von verurteiltem Testfahrer trennen
zuletzt aktualisiert: 18.02.2004 - 13:38Stuttgart (rpo). DaimlerChrysler möchte sich von seinem Mitarbeiter trennen, der wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden ist. Er habe gegen interne Regeln verstoßen.
Sprecherin Nicole Ladage sagte am Mittwoch in Stuttgart, der Konzern werde die Beendigung des Arbeitsverhältnisses in die Wege leiten. Der 34-Jährige habe gegen interne Regeln verstoßen. Die Regeln würden unter anderem rücksichtsvolles Fahren und das Einhalten der Straßenverkehrsordnung vorsehen.
Das Amtsgericht Karlsruhe hatte den Mann im Autobahndrängler-Prozess am Mittwoch zu eineinhalb Jahren Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Der 34 Jahre alte Versuchsingenieur von DaimlerChrysler wurde der fahrlässigen Tötung und des grob verkehrswidrigen Verhaltens im Straßenverkehr für schuldig befunden. Das Schöffengericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte der Drängler war, der am 14. Juli 2003 auf der A 5 zwischen Karlsruhe und Bruchsal einen Unfall verursachte, bei dem eine 21-jährige Autofahrerin und ihre zweijährige Tochter ums Leben kamen.
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