Es waren gerade die kuriosen Geschichte, die im abgelaufenen Jahr immer wieder zum Lesen reizten. "Daneben" heißt die beliebte RP Online-Rubrik.
Nachfolgend Kurioses zu den Themen:
Von Polizisten und ihren Einsätzen...
Von der schönsten Nebensache der Welt...
Von Frauen und ihren Autos...
Von harten Jungs im Knast...
Von wunderlichen Rekorden...
Von bremsenden Spinnen, brennenden Hasen, einer Frau die sich selbst den Schlaf raubt und die Polizei ruft, ...
Schmunzeln Sie mit...
Von Polizisten und ihren Einsätzen...
"Tatsächlich 30 gefahren": Schlägerei in Tempo-30-Zone
Der 47-jährige Fahrer eines Sattelzugs aus Gelsenkirchen bedrängte einen vorschriftsmäßig in einer Tempo-30-Zone fahrenden 24-jährigen Bochumer durch dichtes Auffahren. An einer Ampel stieg er aus und fragte den Autofahrer, ob er einen Abschleppdienst brauche. Der Streit eskalierte, der Lkw-Fahrer schlug dem Bochumer die Nase blutig, der trat eine Beule in die Tür des Lastwagens. Danach ging die Schlägerei erst richtig los, wie die Polizei berichtete. Ergebnis sind gegenseitige Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Als die Polizei die Streithähne getrennt habe, habe der Lastwagenfahrer angegeben, sich provoziert gefühlt zu haben, da der Autofahrer "in der 30 Kilometer-Zone doch tatsächlich mit 30 gefahren ist".
Randalierer kämpft mit Prothese gegen Polizisten
Ein Mann sollte in Münster wegen seines auffälligen Verhaltens überprüft werden. Nachdem der renitente Zeitgenosse die Beamten zunächst als "Drecksäcke" tituliert hatte, setzte er schließlich seine Kauhilfe als Wurfgeschoss ein.
Bei der Überprüfung des Mannes fanden die Beamten verschiedenartiges Diebesgut.
Hamburger Oma lebte in Hasch-Wohnung
Ermittler drangen in die Wohnung einer 86-jährigen Hamburgerin ein, die zu diesem Zeitpunkt noch selig schlief. Ein Polizist: "Sie lag im Bett, inmitten von Hasch-Pflanzen. Im Wohnzimmer, rund um die Toilette - überall nur Hasch." Insgesamt stellten die Fahnder 170 Pflanzen sicher, die bestens gepflegt wurden: Luftfilter, Wärmelampen - es war an alles gedacht. Und die bereits abgeernteten und verpackten fünf Kilo Drogen (Wert: 30.000 Euro) waren für ihren Sohn bestimmt... "Er ist krank, mit den Drogen geht es ihm besser", meinte die "Hasch-Oma",
Haschisch an feiernde Polizisten verkauft
Eine Feier auf dem Sportplatz im nordhessischen Eschwege-Oberhone schien dem Jugendlichen eine gute Gelegenheit. Wie die Polizeidirektion Eschwege mitteilte, bat der 17-Jährige aus Aschaffenburg die Feiernden am Freitag zunächst um eine Zigarette, um dann "was Richtiges" zum Rauchen anzubieten. Pech nur: Die Feiernden waren Polizisten.
Polizeihund futtert Metzgerauto leer
Die vermeintliche Entführung eines Rauschgiftspürhunds aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg hat bei der Polizei für jede Menge Aufregung gesorgt. Spürhund Gismo war in der Nacht zum Donnerstag spurlos aus seinem Zwinger in Groß-Umstadt verschwunden, woraufhin in den Medien sogar über eine Entführung durch die Drogenmafia spekuliert worden war.
Am Freitag gaben die Behörden dann aber Entwarnung: Das Tier kehrte wohlbehalten an seinen Arbeitsplatz zurück. Wie sich herausstellte hatte sich Gismo befreit und war - offenbar angelockt durch den leckeren Duft - in das offen stehende geparkte Fahrzeug eines Metzgers gesprungen und diese leergefuttert.
Von der schönsten Nebensache der Welt...
Essen: Sex bis die Polizei kommt
Nachbarn hatten im Stadtteil Altenessen gegen Mitternacht Stöhnen aus einer Wohnung vernommen und sich in ihrer Nachtruhe gestört gefühlt. Durch ein geöffnetes Fenster waren die allzu menschlichen Geräusche zu hören gewesen.
Da die sich vor dem Fenster versammelnden Anwohner zunächst dachten, in der Wohnung schaue ein Schwerhöriger einen Pornofilm, riefen sie die Ordnungshüter. Die gingen den Geräuschen nach und klingelten an der Wohnungstür. Dabei stellte sich allerdings heraus, dass der Krach nicht von einem vermeintlichen Pornofilm, sondern einem leidenschaftlichen Pärchen stammte.
Sexgeräusche provozieren Sodbrennen
Eine Schwedin bat in Stockholm die Gesundheitskommission um Hilfe. Sie schrieb in der Beschwerde, dass die Sexgeräusche in der Wohnung über ihr fast jede Nacht ab 22 Uhr aufträten und manchmal bis 1 Uhr morgens andauerten. Sie leide deshalb an Kopfschmerzen, Krämpfen und Sodbrennen. "Sie sind meine letzte Hoffnung, bitte helfen Sie mir", schrieb die Frau. Die Frau sei "verzweifelt, zornig und sehr angespannt", sagte Kommissionsmitglied Jon Persson. Doch wie man ihr helfen könne wusste er auch nicht.
Tier-Porno machte Panda-Weibchen an
Tierpfleger im Panda-Schutzzentrum Wolong im Südwesten Chinas zeigten dem vierjährigen Weibchen Videos mit kopulierenden Artgenossen, um es auf eine Reihe von "Blind Dates" mit möglichen Liebhabern vorzubereiten. Und jetzt ist "Hua Mei" tatsächlich schwanger, wie die Zeitung "Beijing Chenbao" am Mittwoch berichtete. Die Fachleute in Wolong sorgten sich, dass "Hua Mei" in der Gefangenschaft die Geheimnisse der Liebe verborgen geblieben sind und entschlossen sich daher zu dem ungewöhnlichen Unterricht.
Boot voller Spanner vor FKK-Strand gekentert
60 Spannern ist ihr optisches Bedürfnis nach nackter Haut zum Verhängnis geworden. Ihr Boot kenterte als sie die freie Sicht genießen wollten. Zwei Personen mussten anschließend verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Unfall ereignete sich am Sonntag auf dem Lake Travis in Texas: Als sich der gemietete Doppeldecker einem FKK-Strand näherte, begaben sich alle Passagiere auf die dem Strand zugewandte Seite, und das Boot kippte um.
Hippie Hollow ist der einzige öffentliche Nacktbadestrand Texas.
Braut geht Bademeister an die Wäsche
Weil sie wohl damit rechnete, dass das spaßige Leben mit ihrer Hochzeit ein schnelles Ende nehmen würde, ist eine Frau einem Bademeister rabiat an die Wäsche gegangen. Nach Angaben der Polizei war die sexuelle Attacke der Braut in spe offenbar so massiv, dass Kollegen des Bademeisters die Polizei verständigten.
Die junge Frau aus der unterfränkischen Region Main-Rhön hatte den Schwimmbad-Angestellten unter einem Vorwand in den Fundsachen-Raum des Hallenbads gelockt. Dort habe sie dann die Tür geschlossen und "bei dem was sie vorhatte, nicht lange gefackelt".
Der bedrängte Bademeister wurde schließlich von den eintreffenden Polizeibeamten befreit. Als Grund für ihre Sex-Attacke gab die Frau an, sie habe vor ihrer Hochzeit noch einmal "einen richtigen Scheiß" machen wollen.
Wie die Fußball-EM die Sexlust steuert
Nicht gerade wenige schwedische Männer machen ihr Sexleben vom Abschneiden ihrer Mannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft abhängig. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage sagten 30 Prozent der 1.277 befragten Schweden, ein Sieg ihres Teams würde auch ihre Liebeslust steigern, eine Niederlage aber eher das Gegenteil bewirken. Bei den 35- bis 49-Jährigen waren sich sogar 44 Prozent sicher, nach einem Sieg mehr Lust auf Sex zu bekommen. 39 Prozent sagten, nach einer Niederlage laufe da wohl nichts mehr.
Ungehemmter Sex auf offener Straße
Am Freitagmorgen hielt ein junges Pärchen in Dülmen seinem Trieb-Druck nicht mehr stand. Mitten auf dem Straßen-Asphalt verkeilten sie sich zu einem formvollendeten Geschlechtsakt. Selbst die Polizei hatte Mühe, die Liebenden zu trennen. Das junge Paar ließ seinen sexuellen Trieben auf offener Straße freien Lauf. Mitten in der Overbergpassage zogen sich die 25-jährige Frau und der 23-jährige Mann um 05.45 Uhr völlig aus und fielen übereinander her. Augenzeugen benachrichtigen die Polizei. Nach ihrem Bericht liebte sich das Paar unbeeindruckt "nach allen Regeln der Kunst auf dem kalten gepflasterten Boden".Zwei Streifenpolizisten kamen hinzu und versuchten die beiden anzusprechen. Die reagierten erst nach dreimaligem Zurufen, wie die Polizei Coesfeld weiter berichtete.
Wenn das edelste Körperteil am Zaun hängen bleibt
Der nächtliche Freibadbesuch kann nicht nur prickelnde Folgen haben. Für einen 20-jähriger Düsseldorfer endete er in einem Krankenhaus. Beim Überqueren des Zaunes verfing sich genau das im Maschendraht, was Mann ansonsten gut vor Zugriffen hütet - meistens jedenfalls.
Das Malheur geschah, als der spärlich bekleidete junge Mann bei Überklettern eines Zaunes mit einem "besonders empfindlichen Körperteil" hängen blieb, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die ebenfalls anwesende Freundin alarmierte den Rettungsdienst, die den von heftigen Schmerzen gepeinigten Badegast in eine Klinik einlieferte. Dort musste der Pechvogel operiert werden.
Von Frauen und ihren Autos...
Einparkversuch: Wagen überschlug sich
Mit dem nicht ganz gelungenen Parkmanöver hat eine Autofahrerin für erheblichen Blechschaden gesorgt. Das Fahrzeug schoss heftig nach vorne und prallte gegen einen Baum. Beim Zurückschleudern kollidierte das Auto mit zwei weiteren dort geparkten Fahrzeugen. Anschließend überschlug sich der Wagen. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Beim Rangieren in einer Lücke verwechselte die Frau Brems- und Gaspedal, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Autofahrerin hinterlässt Spur der Verwüstung
Eine Frau aus Ratingen setzte ihren Pkw mit qualmenden Reifen rückwärts aus der Garage über die Zufahrt, beschleunigte, überquerte eine Straße und prallte dann auf den gegenüberliegenden Bordstein und in eine dortige Schutzplanke. Ungeachtet dieser schweren Kollision hatte die Fahrerin anschließend den Vorwärtsgang eingelegt und war mit ebensolcher Beschleunigung wieder zurück in Richtung Garage gestartet, wie die Polizei Mettmann am Dienstag weiter mitteilte.
Der Mercedes raste den Angaben zufolge durch das geöffnete Garagentor an der Frontseite und durchbrach ungebremst ein zweites Garagentor an der Gartenseite. Das schwere Fahrzeug überrollte Gartenmöbel und Blumenkübel, bevor es erst rund 20 Meter später stark beschädigt in einem kleinen Gartenteich des Grundstücks zum Stillstand kam. Die Betrunkene konnte unverletzt das Auto verlassen.
Verlassene Ehefrau rastet aus
Eine 35-jährige Frau in Kürten hat ihre Beziehungsprobleme auf rustikale Art aufgearbeitet. Ihr Auto diente dabei als Rammbock. Die schmählich Verlassene zerkratzte zunächst alle Blechteile an den beiden Fahrzeugen ihres Ehemannes und dessen neuer Lebensgefährtin, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte.
Anschließend setzte sich die Frau in ihr eigenes Auto und steuerte es zweimal gezielt gegen das Heck des Wagens ihres Gatten. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der erheblich demolierte Wagen auch noch gegen eine Hauswand gedrückt wurde, die ebenfalls Schäden davontrug.
Wütende Ehefrau demoliert falsches Auto
Da hat eine Essenerin in ihrer Wut nicht so genau hingeguckt. Eigentlich wollte sie sich an ihrem Ehemann rächen und sein liebstes Stück (sein Auto) demolieren, erwischte dabei aber das falsche Fahrzeug. Die 43-Jährige hämmerte nämlich versehentlich auf den Kleinwagen des Nachbarn ein. Nach Polizeiangaben vom Dienstag griff die Ehefrau nach einem Telefonat mit ihrem Mann wutenbrannt zum Hammer, stürmte auf die Straße und zertrümmerte Frontscheibe, Scheinwerfer, Seitenscheibe und Außenspiegel des direkt vor dem Haus geparkten blauen Kleinwagens.
Erst nach einem weiteren Telefonat mit dem von ihr getrennt lebenden Ehemann wurde ihr klar, dass dessen ebenfalls blaues Auto eines anderen Fabrikats einige Schritte weiter abgestellt war.
Von harten Jungs im Knast...
Ohne Ausweis nicht ins Gefängnis
Die meisten wollen raus, nun wollte mal einer rein. Ein polizeilich gesuchter Mannheimer wollte unbedingt ins Gefängnis, die Ordnungshüter ließen ihn zunächst aber nicht hinein: Er hatte keinen Ausweis dabei...
Zunächst blieben die Gefängniswärter hart: Selbst der Hinweis, dass er sich stellen wolle, erweichte die Hüter der Mannheimer Justizvollzugsanstalt nicht. Ohne Ausweis kein Knast, hieß es dort. Erst die Polizei im nahegelegene Revier Käfertal erwies sich dann als "Freund und Helfer". Sie identifizierte den 28-Jähriger anhand von Fotos, stellte fest, dass gegen ihn zwei Vorführbefehle vorlagen und brachte ihn ans Ziel seiner Wünsche - in den Knast.
Täter verrät sich per Liebesbrief
In dem Liebesbrief an seine Freundin hat ein 29-jähriger Troisdorfer einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht zugegeben. Pech nur: Seien Freundin sitzt im Knast. Das unfreiwillige Geständnis wurde bei der Kontrolle der Häftlingspost in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Willich entdeckt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Ermittler zeigten sich irritiert über den Faux-Pas des Verdächtigen. Immerhin habe dieser selbst bereits 18 Monate abgebrummt.
Häftling klebt sich an seine Ehefrau
Ein deutscher Häftling, der in einem spanischen Gefängnis einsitzt, hängt regelrecht an seiner Freundin. Der 39-Jährige klebte seine Hand an die seiner Frau, als diese zu Besuch war. Die Behörden erklärten am Freitag, die beiden hätten nicht mehr getrennt werden können. Sie seien deshalb in ein Madrider Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin.
Der Mann erklärte seine Aktion laut Medienberichten damit, dass er auf seine Situation im Gefängnis aufmerksam machen wollte.
Von wunderlichen Rekorden...
Deutscher Rekord im Handy-Weitwurf
Es gibt einen neuen deutschen Rekord im Handy-Weitwurf. Der Rekordhalter heißt Nico Morawa und kommt aus Kamenz, wie die "Thüringer Allgemeine" berichtet. Er schleuderte bei den ersten Eichsfelder Handy-Weitwurf-Meisterschaften in Wehnde sein Mobiltelefon 67,50 Meter weit.
Dies sei offiziell bestätigt, schreibt das Blatt. Vier Jahre lang war der Rekord von 65,80 Metern im Besitz von Heiko Scholl, der ebenfalls aus Kamenz kommt. Am Start waren 70 Teilnehmer.
53 Hot-Dogs in zwölf Minuten: Respekt!
Der Japaner Takeru "Tsunami" Kobayashi brach auf Coney Island in New York seinen eigenen Rekord vom Vorjahr, indem er innerhalb von zwölf Minuten ganze 53 und einen halben Hot Dog in sich hineinschlang. "Ich hätte viel, viel mehr geschafft", sagte der sichtlich erfreute Kobayashi im Anschluss an die Veranstaltung. "Nächstes Jahr werde ich wiederkommen und versuchen, den Rekord noch einmal zu brechen."Der 26-Jährige verteidigte den Senfgelben Gürtel zum vierten Mal in Folge.
Algenfischer spuckte Schnecke 9,38 Meter weit
Der französische Algenfischer Alain Jourden hat seinen eindrucksvollen Titel gegen die internationale Konkurrenz verteidigt: Wie die Veranstalter mitteilten, setzte sich der 43-Jährige bei den Weltmeisterschaften im Strandschnecken-Weitspucken im bretonischen Strandort Moguériec erneut durch.
Bei seinem besten Versuch landete eine von Jourden gespuckte Schnecke immerhin 9,38 Meter weit. Damit blieb der Algenfischer bei ungünstigen Windverhältnissen zwar gut einen Meter hinter seinem 2003 aufgestellten Rekord von 10,40 Metern zurück, schlug aber die 109 Konkurrenten klar.
Die Spucker messen sich auf einer Sandbahn von drei mal 20 Metern. Sie dürfen Anlauf nehmen und haben jeweils bis zu drei Versuche. Jourden hatte seit Tagen trainiert.
450 Kilogramm: Fettleibiger Mann macht Diät
Fast eine halbe Tonne Gewicht hat ein Amerikaner kürzlich noch auf die Waage gebracht. Seit acht Wochen macht er eine Diät und hat bereits 120 Kilogramm verloren. Das Ende der Radikalkur ist noch längst nicht erreicht. Mehr als 330 Kilogramm schwer ist der Amerikaner Patrick Deuel nun noch. Seit zwei Monaten wird der 42-Jährige in einem Krankenhaus in Sioux Falls im US-Staat Nebraska behandelt. Unter der Aufsicht von acht Ärzten hat der frühere Restaurant-Manager bereits mächtig abgespeckt.
Von bremsenden Spinnen, brennenden Hasen, einer Frau die sich selbst den Schlaf raubt und die Polizei ruft, ...
Spinnen bremsen Verkehr auf A5 aus
Gemeinhin sitzen Spinnen plötzlich an der Schlafzimmerwand und lösen mittlere bis heftige Gefühlswallungen aus. Manchmal allerdings führen sie auch zum Tempolimit auf der A5.
Spinnen haben auf der Autobahn 5 bei Weil am Rhein über Pfingsten drei Mal eine Geschwindigkeitsbegrenzung ausgelöst. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei am Dienstag mitteilte, sorgten die Netze der Tiere über dem Sensor für die Wettermessung für die Beeinflussung des Verkehrsrechners.
Der Computer habe trotz Sonnenscheins Nebel gemeldet, und daraufhin sei auf den Verkehrsschildern Tempo 40 angezeigt worden.
Frau raubte sich selbst den Schlaf
Im Glauben, ein Nachbar störe die Nachtruhe, hatte ein 71-Jährige aus Mülheim an der Ruhr die Polizei angerufen und sich beschwert, sie habe wegen des Lärms die ganze Nacht "kein Auge zubekommen". Bei einer Kontrolle vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass die Frau dafür selbst verantwortlich war. So wurde das Kofferradio im Garten der Frau unter einem Tisch entdeckt. Die 71-Jährige räumte ein, dass sie eine Gartenfeier gehabt hatte. Als sie zu Bett ging, habe sie offenbar vergessen, das Gerät abzustellen. Die ertappte Ruhestörerin entschuldigte sich bei den Polizisten und verabschiedete die schmunzelnden Beamten zu ihrem weiteren Dienst.
Brennender Hase zerstört Cricket Club
Ein 150 Jahre alter Cricket Club in England geht vollkommen in Flammen auf. Der Sachschaden beläuft sich auf 89.000 Euro. Kein Unwetter löste das Feuer aus. Auch Brandstiftung ist nicht die Ursache. Ein brennender Hase entzündete das Gebäude.
Zwei Platzwarte des Devizes Cricket Club im Westen des Landes hätten den Hasen versehentlich angezündet, als sie ein Bündel Äste verbrennen wollten, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Die Männer hätten den Hasen mit brennendem Schwanz davonhoppeln sehen. Eine halbe Stunde später habe das Clubhaus in Flammen gestanden. "Wir sind uns zu 99 Prozent sicher, dass der Hase das Feuer verursacht hat."
Aufregung im Seniorenheim: Bestattungsunternehmen zieht ein
Ein neuer Untermieter sorgte unter Bewohnern eines Seniorenheims im österreichischen Zeltweg für helle Aufregung. Besonders die Schaufensterauslagen des neuen Mieters, an denen die Senioren täglich entlang laufen mussten, sorgte für reichlich dicke Luft.
Wie der Online-Dienst "Blick online" berichtet, hatte sich das Bestattungsinstitut "Pax" im Seniorenheim eingemietet und seine schönsten Särge im Schaufenster ausgestellt.Ein unhaltbarer Zustand, mit dem bisher nur halbherzig aufgeräumt wurde. Der Laden darf bleiben, muss das Schaufenster aber mit Lamellen versehen.
Dackeltod am Elektrozaun
Kleingärtner können mitunter wunderliche Wesen sein. Um ihre Gartenpracht zu schützen, schrecken sie auch vor rabiaten Methoden nicht zurück. Ein 61-Jähriger zäunte jüngst sein Gemüse ein. Nachbars Dackel wollte anschließend mal kurz schnuppern und fiel tot um. Der Gartenfreund hatte seinem Zaun mal eben 220 Volt gegönnt - und musste sich nun vor dem Kadi verantworten. Zu neun Monaten Haft auf Bewährung hat das Amtsgericht Aurich den militanten Kleingärtner verurteilt. Der Richter sprach den 61-Jährigen der gefährlichen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Tierquälerei schuldig. Der 61-jährige Kleingärtner gab vor Gericht zu, den Elektrodraht zum Schutz seiner Beete vor Katzen und Hunden gespannt zu haben, und bezeichnete ihn als ungefährlich.
Betrunkene Flugbegleiter verprügeln Passagier
Die größte russische Fluggesellschaft Aeroflot bestätigte am Dienstag einen "beispiellosen" Vorfall, der sich bei einem ihrer Vertragspartner ereignete. Zwei betrunkene Flugbegleiter schlugen einen Fluggast, weil sich dieser über sie beschwert hatte. Tschernopup habe vor dem Übergriff beklagt, dass die Crew nicht ihren Dienst erfülle, und verlangt, von einem nüchternen und kompetenten Flugbegleiter bedient zu werden. Die Crew sei völlig betrunken gewesen. Zwei Crew-Männer hätten dann Tschernopup verprügelt.
Darf man mit einem Stier Gassi gehen?
Weit über eine Tonne bringt "Zeco" auf die Waage. Kein Grund, seinen angeleinten Stier nicht auf der Promenade auszuführen, dachte sich sein Besitzer...
Ein 1,3 Tonnen schwerer Stier ist nach Ansicht der kroatischen Polizei kein Tier, das man wie einen Hund auf der Promenade ausführen kann. Wie die Zeitung "Vecernji list" am Donnerstag berichtete, verhinderte die Polizei in Split den Auftritt des Stiers auf der Strandpromenade.
Stierhalter Marko Skopljanac protestierte: "Wenn Hundebesitzer ihre Tiere hierher bringen und von der Leine lassen können, warum kann ich das nicht mit meinem 'Zeco' machen?" Die Polizei blieb aber hart.
Wenn nach dem Schwimmen Körperteile fehlen
Wer hat denn nicht schon mal etwas vergessen? Schlüsselbund, Handtasche, Regenschirm lässt jeder gelegentlich irgendwo liegen. Aber wenn es die eigenen Körperteile sind, dann sollte man anfangen, sich Sorgen zu machen.
Ungewöhnliche Fundstücke haben sich in einem Schwimmbad in Großbritannien angesammelt: Zehn Prothesen und falsche Gebisse wurden im "Water World" in Stoke-on-Trent in England allein im vergangenen Jahr abgegeben, wie Leiterin Gemma Ward mitteilte.
Erst nach und nach seien die künstlichen Körperteile von ihren Besitzern wieder abgeholt worden. "Unglaublich, dass jemand so etwas Wichtiges wie sein Bein oder seinen Arm einfach liegen lässt", sagte Ward fassungslos.
Freiburger darf nicht nackt joggen
Joggen ohne Bekleidung ist und bleibt verboten - jedenfalls in Freiburg. Das Oberlandesgericht Karlsruhe verurteilte in einem am Freitag veröffentlichten Urteil einen Freiburger Psychologen und notorischen Nacktjogger zu 600 Euro Geldbuße.
Das Oberlandesgericht wies die Beschwerde des 55-Jährigen gegen ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Freiburg zurück.
Der Mann war im vergangenen Jahr an einem warmen Sommerabend nur mit Turnschuhen und Socken bekleidet durch ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Spiel- und Grillplätzen gejoggt. Dabei begegnete er zwei 25-jährigen Studentinnen, die aus Angst vor dem unbekleideten Mann flüchteten und die Polizei verständigten. Die Beamten schnappten den Jogger noch beim Laufen und brachten ihn zur Wache.
Ausnahmezustand: Klopapiernot in Norwegen
Irgendetwas geht wohl in jedem Land mal zur Neige. Außerplanmäßig. Und dann ist die Not groß. So groß, dass beispielsweise der Weg aufs stille Örtchen schon mal Kopfzerbrechen bereitet: Womit nach erolgreicher Dauersitzung den Allerwertesten zur vertrauten Reinheit verhelfen, fragen sich die Norweger? Doch Hilfe naht.
In Norwegen streiken seit dem 21. März die Lastwagenfahrer und haben die Lieferungen an die Supermärkte des Landes teilweise lahm gelegt. Ursprünglich war nicht damit gerechnet worden, dass das Toilettenpapier ausgehen könnte. Einige Norweger horteten dennoch die Rollen und hinterließen in manchen Geschäften leere Regale. Nachbarn müssen einander in Krisenzeiten beistehen: Diesen Grundsatz befolgten sodann hilfsbereite Dänen, die den streikgeplagten Norwegern mit einer Ladung Toilettenpapier aushalfen.
Abbruchunternehmen verwechselte Hauswand
Der näher kommende Baulärm hätte sie vorwarnen können. Eine fünfköpfige Familie bekam am Montag in ihrem Wohnzimmer ziemlich viel frische Luft, als ein Bagger ihre Wand einriss. Über den neuen Ausblick freuten sich Eltern und Kinder recht wenig: Sie blickte verunsichert in das Tageslicht, als sie im ersten Obergeschoss im Freien saßen.
Die Ermittlungen von Polizei und Bauordnungsamt ergaben, dass das Abbruchunternehmen beim Entfernen einer Betonwand versehentlich davon ausging, dass das angrenzende Gebäude der Familie eine eigene Außenwand hat. Die fehlende Wand konnte aber schnell durch ein notdürftiges Provisorium ersetzt werden, so dass die Familie noch am Montagabend in ihre eigenen "vier Wände" zurückkehren konnte.
Ungebetener Gast: "Batman" bei der Queen
Der Queen mal auf die Pelle rücken, scheint gar zu reizvoll. Immer wieder gelingt es ungebetenen Besuchern an den Sicherheitskräften vorbei in den Buckingham-Palast einzudringen. Nun hat es wieder jemand geschafft. Ganz unauffällig als "Batman" verkleidet. Der als "Batman" verkleideter Demonstrant ist am Montag in den Buckingham-Palast in London eingedrungen, um mehr Rechte für Väter zu fordern. Der 33-Jährige ist bis auf einen Balkon des Gebäudes vorgedrungen. In seiner Verkleidung als Comic- und Filmfigur "Batman" habe er für die "Gleichberechtigung bei der Kindererziehung" demonstrieren wollen.