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Wintereinbruch in NRW
So frostig wird das Wochenende

Schnee im Bergischen Land
Schnee im Bergischen Land FOTO: Tim Hapers
Düsseldorf. Tief "Emma" hat weite Teile Deutschlands mit Schnee und Blitzeis erwischt. Vor allem Autofahrer und Bahnreisende hatten mit dem plötzlichen Kälteeinbruch zu kämpfen. Die Bahn drosselte das Tempo ihrer Züge. In den kommenden Tagen bleibt es frostig. 

Im vergangenen Jahr klagten viele über einen fehlenden Winter. In zahlreichen Gebieten Deutschlands ist es nun kalt geworden. Tief "Emma" überraschte mit Schnee und Blitzeis. Bei Aachen und in der Eifel standen auf schneebedeckten Bundesstraßen Lastwagen quer, Autos blieben in Schneeverwehungen stecken, es bildeten sich Staus. Insgesamt waren in Nordrhein-Westfalen mehr als 100 Winterdienstfahrzeuge im Einsatz.

Die Deutsche Bahn, die angekündigt hatte, das Tempo ihrer Züge aus Sicherheitsgründen auf 200 km/h Höchstgeschwindigkeit zu drosseln, setzte dieses Vorhaben nur bis Freitagnachmittag (14 Uhr) um, da das Wetter laut Bahnsprecher milder wurde als gedacht.

Am Wochenende soll es in vielen Regionen Deutschlands frostig bleiben. Ines Wiegand, Meteorologin beim Deutschen Wetterdienst, sagte, dass am Freitag unterhalb von 100 Metern nicht mehr mit Schnee zu rechnen sei, da das große Niederschlagsgebiet schon durch wäre. Die Höchsttemperaturen liegen am Freitag im Rheinland, im Münsterland und im Ruhrgebiet bei drei Grad. 

Im Bergland ist mit weiterem Schneefall zu rechnen

Am Samstag wird es dann langsam frostiger, bei Werten, die maximal bei ein bis zwei Grad liegen. Dazu gibt es Schlieren und Schauer in ganz NRW. In den Staulagen im Bergland (zwischen Weserbergland und Eifel) ist mit neuen Schneefällen zu rechnen. In der Eifel und im Hochsauerland gibt es bis zu zehn Zentimeter Neuschnee, sonst bis zu zwei Zentimeter. 

In der Nacht zum Sonntag wird es eisig, bis zu minus fünf Grad können es werden. Auch sind wieder Schneefälle zwischen Weserbergland und Eifel möglich. Sonntag herrscht dann Dauerfrost bei maximal null Grad im Flachland und minus drei Grad im Bergland. Dabei ist es stark bewölkt.

Montag zeigt sich dann teilweise endlich mal wieder die Sonne bei wolkenlosem Himmel und mäßigem Frost - auch im Flachland. Es sind höchstens minus fünf Grad zu erwarten. Im Bergland sieht es schon frostiger aus, bei Werten bis zu minus zehn Grad.

Am Dienstag soll es laut Wetterdienst kalt aber weitgehend niederschlagsfrei bleiben.

(Klik, Csk)
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