Auf den großen Karnevalsumzügen nahmen die Wagenbauer traditionell politische Themen aufs Korn. Wir zeigen die Themen des diesjährigen Karnevals.
In diesem Jahr wurde es richtig blutig. "Osama Bin Baden" schrubbt sich damit genüsslich die Füße.
Großes Thema: Roland Koch. In der Darstellung auf dem Umzug in Düsseldorf hat er sich mit seinem Wahlkampf gegen Jugendgewalt selbst schachmatt gesetzt.
Großes Thema: Die Entscheidung von Nokia, das Werk in Bochum zu schließen. Aus Sicht der Karnevalisten ein Dolchstoß in den Rücken der Belegschaft.
Innenminister Schäuble und seine Pläne zur inneren Sicherheit.
Auch der Papst bekam sein Fett weg. Rücksichtlos schubst er mit dem Hinterteil die evangelische Kirche vonm Wagen. Der Vatikan hatte im vergangenen Juli erklärt, bei den Protestanten handele es sich um keine "Kirche im eigentlichen Sinne".
Wie so oft monierten die Jecken die Untätigkeit der großen Koalition.
Die sich sowieso nichts mehr zu sagen hat und dabei verhält wie kleine Kinder.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird als von anderen Politikern umworbene Schwarze Madonna gezeigt. Das kann sie sich sicher gefallen lassen, oder?
Eine große Spielwiese bot den Narren die internationale Politik. Zar Wladimir Putin führt seinen Nachfolger als Tanzbären an der Leine.
Auch die spektakuläre Nordpolexpedition, blieb nicht unerwähnt. Ein russisches U-Boot hatte symvbplisch eine Flagge gehisst.
Der US-Wahlkampf spielte auch im Düsseldorfer Karneval eine wichtige Rolle. Hier bedrängt Barack Obama als Hund Hillary Clinton und zeigt sich richtig bissig.
George W. Bush und Nordkoreas Kim Jong Il heizen die Erderwärmung an.
Wie im Vorjahr spielt auch religiöser Fanatismus eine wichtige Rolle.Hier unter dem Titel "Leichte Beute".
Schon wieder Blut, diesmal im Zusammenhang mit Doping. Die Radprofis werden zu blutsaugenden Vampiren.
Der Motivwagen "Dicke Kinder" befasst sich hochaktuell mit der falscher Ernährung der Deutschen.
Erzbischof Joachim Kardinal Meisners Kritik am Richter-Fenster im Kölner Dom blieb ebenfalls nicht unkommentiert.
Weniger politisch, aber dafür die Eigenschaften der Deutschen aufs Korn kam in Köln der Wagen "Deutsche Kulturbotschafter" dahergerollt.
Hochbrisant und hochpolitisch: Ein Gastwagen aus Düsseldorf macht sich in Köln über die Gastgeber lustig.
Außerdem ist in Köln die umstrittene Moschee dargestellt. Sie erhält kurzerhand als "Kölner Lösung" eine Domspitze als zweites Minarett.