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Kritiker werfen Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma schwerwiegende Fehler beim Krisenmanagement und mangelnde Führungsstärke vor. Einige Beispiele.
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Ein Vorwurf: Schramma habe zu spät auf die Katastrophe am Kölner Stadtarchiv reagiert. Während die Helfer vor Ort rund um die Uhr arbeiteten, fuhr Schramma nach Österreich, um seine Frau aus dem Urlaub abzuholen.
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Unglückliche Aussgagen: Schramma beklagte sich, dass auch er unter dem Lärm des U-Bahn-Bau leidet und in seinem Büro Risse an der Wand seien. Jetzt wird ihm vorgehalten, er solle sich nicht beklagen, sondern handeln.
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Mangelnde Durchsetzungskraft. Kurz nach dem Unglück fordert er die Kölner Verkehrsbetriebe KVB auf, den U-Bahn-Bau sofort zu stoppen. Kurze Zeit später musste er zurückrudern - und sah wieder schlecht aus.
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Mangelnde Sachkenntnis: Schramma fällt durch merkwürdige Aussagen, Forderungen und Fragen auf. Nach einem Bericht des "Express" erkundigte er sich beim Umweltderzernat, ob die illegalen Wasserpumpen unter dem Stadtarchiv inzwischen ausgeschaltet sind. Fakt ist aber: Die Pumpen wurden beim Unglück verschüttet und zerstört.
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Unter Druck geriet Schramma bereits bei der Sparkassen-Affäre um dubiose Beraterverträge für ehemalige Stadt-Politiker. Schramma fungierte lange als Chef des Verwaltungsrates der Sparkasse KölnBonn. Schramma bestreitet jede Kenntnis des Vorgangs. Kritiker nehmen ihm dies nicht ab.
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Am 29. März 2009 zieht Schramma die Konsequenzen aus der Kritik an seiner Person nach dem Einsturz des Historischen Stadtarchivs. Er tritt bei der kommenden Kommunalwahl nicht mehr an.