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Sandskulpturen-Festival auf Rügen
Die Wunder der Welt aus Sand gebaut

Sandfigurenfestival auf Rügen
Sandfigurenfestival auf Rügen FOTO: dapd
Neddesitz (RPO). Auf der Insel Rügen ist am Samstag das zweite Sandskulpturen-Festival eröffnet worden. In zwei Großzelten in Neddesitz können Besucher nun die "Wunder der Welt" bestaunen. Die vergänglichen Schönheiten aus Sand sind bis Oktober zu sehen.

Nach der Störtebeker-Schau im vergangenen Jahr haben die Bildhauer diesmal auf der 5000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche Sehenswürdigkeiten aller Kontinente aus Sand entstehen lassen.

Zu sehen sind unter anderem Tiere aus Afrika und der Antarktis, aber auch typische Bauwerke wie die Sphinx von Gizeh, Tempel der Inka- und Maja-Kulturen, die Christusstatue von Rio de Janeiro, die Freiheitsstatue von New York sowie das Mount Rushmore mit den in Fels gehauenen Präsidenten-Porträts

Außerdem gibt es auch europäische Bauwerke wie das Brandenburger Tor, Londons Big Ben und das Kolosseum in Rom zu bestaunen.

Insgesamt wurden 8000 Tonnen scharfkantiger Flusssand aus der Maas verarbeitet. Cheforganisator Thomas van den Dungen teilte mit, dass etwa 50 Künstler aus 15 Ländern an den "Wundern der Welt" gearbeitet haben. Zu sehen sind insgesamt 24 Szenen mit 100 Sandskulpturen. Man erwarte bis zum 23. Oktober mindestens 250.000 Besucher.

Am Pfingstwochenende wollen die Veranstalter darüber hinaus gemeinsam mit Einheimischen und Urlaubern am Strand bei Glowe eine 27,3 Kilometer lange Megaskulptur mit über 50 imposanten Bauwerken errichten. Den Bau der längsten Sandskulptur der Welt, ein Versuch für das Guinessbuch der Rekorde, wollen Kamerateams aus aller Welt dokumentieren.

(DAP/jre)
 
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