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43 Flüge in Frankfurt ausgefallen
Störung bei Flugsicherung wirbelt Luftverkehr durcheinander

Düsseldorf und Köln: Störung bei Flugsicherung wirbelt Luftverkehr durcheinander
Unser Archivbild zeigt die Anzeigentafel am Frankfurter Flughafen. FOTO: afp, DANIEL ROLAND
Frankfurt/Langen. Ein Ausfall der Funk- und Telefonanlage bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) im hessischen Langen hat zu massiven Problemen im deutschen Luftverkehr geführt. Auch die NRW-Flughäfen sind betroffen.

Allein am Frankfurter Flughafen fielen nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport bis zum Nachmittag 43 Flüge aus. Sechs Flugzeuge wurden umgeleitet. Starts und Landungen verzögerten sich um bis zu zwei Stunden.

Auch an den Flughäfen in Köln und Düsseldorf hat sich die Störung ausgewirkt. In Köln gab es bis zum Nachmittag zwölf Verspätungen von rund einer Stunde. Ein Flug musste ganz gestrichen werden, ein weiterer wurde über Hannover umgeleitet. In Düsseldorf hatten bis zum Nachmittag 28 Flüge Verspätungen von durchschnittlich einer Stunde.

Um 11.15 Uhr waren bei der DFS die Leitungen zusammengebrochen.
Flugzeuge waren nur noch über eine Notfrequenz erreichbar. "Wir konnten daher nicht die gesamte Kapazität abarbeiten", sagte eine Sprecherin der DFS. Nach 35 Minuten funktionierten die Telefone wieder, der Funkverkehr lief nach 75 Minuten wieder normal. Die Ursache für den Ausfall war zunächst unklar.

Flugzeuge auf einer Flughöhe oberhalb von 7500 Metern waren von der Störung nicht betroffen. Sie werden im Süden und Westen Deutschlands von der DFS in Karlsruhe koordiniert.

(dpa/csi)
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