Unglück in Lohmar: Ein Toter und 30 Verletzte bei Busunfall
zuletzt aktualisiert: 12.06.2010 - 20:29Lohmar (RPO). Bei einem schweren Busunfall in der Nähe des nordrhein-westfälischen Lohmar ist am Samstag ein 75 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. 30 weitere Menschen wurden bei dem Zusammenstoß eines Autos mit einem Reisebus verletzt, neun von ihnen schwer, wie die Polizei mitteilte. Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor. Die Polizei korrigierte damit die Zahl der Verletzten leicht nach unten.
Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte die 69 Jahre alte Autofahrerin an einer Kreuzung der Bundesstraße 507 eine rote Ampel übersehen und war seitlich mit dem Bus kollidiert. Durch die Wucht des Zusammenstoßes kippte der Bus, in dem 31 Menschen saßen, um. Unter den Verletzten waren auch zwei acht und zwölf Jahre alte Enkelkinder der Pkw-Fahrerin. Der Busfahrer wurde schwer verletzt.
Laut Polizei saß eine Altherren-Abteilung eines Turnvereins aus Gummersbach in dem Bus. Die Vereinsmitglieder waren mit Familienangehörigen zu einem Ausflug unterwegs und wollten auf die Autobahn 3 fahren. Zunächst war gemeldet worden, dass es sich bei den Businsassen um Mitglieder eines Fußballvereins handelt.
Die Bundesstraße wurde wegen des Unfalls für mehrere Stunden gesperrt, zahlreiche Einsatzkräfte waren an der Unfallstelle. Drei Rettungshubschrauber flogen Verletzte in Krankenhäuser. Zudem betreuten Notfallseelsorger die Betroffenen. Wegen der Unfallaufnahme wurde die Anschlussstelle Lohmar-Nord der A 3 zeitweise gesperrt.
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