Am frühen Sonntagmorgen haben die Rettungskrafte eine Leiche entdeckt. Kurz nach vier Uhr morgens konnte die Feuerwehr den Toten bergen.
Retter fuhren in einem Container, der an einen Kran gehängt war, über die Stelle in den Trümmern, an der die Leiche gefunden wurde.
Der Tote sei "sehr, sehr vorsichtig" freigelegt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Hier tragen Rettungskräfte den Toten, der mit einer Plane zugedeckt ist.
Auch in der Nacht von Samstag auf Sonntag waren Spezialisten im Einsatz. Nach dem zweiten Vermissten wird weiter gesucht.
In der Nähe der eingestürzten Gebäude weist ein Plakat auf den verschütteten Studenten Khalil hin.
Weiterhin setzen die Rettungskräfte bei ihrer Suche nach dem verbliebenen Vermissten Spürhunde ein.
Einer der Hunde hatte am frühen Sonntagmorgen an der Stelle angeschlagen, an der die Feuerwehr später die Leiche des einen Vermissten fand.
Hilfe bei der Suche nach dem Vermissten und den Archivalien kommt nicht nur aus anderen Städten Deutschlands sondern auch aus dem fernen Ausland: Die Rettungsexperten, der Japaner Satoshi Tadokora der Tohoku Universitaet, links, und die Amerikanerin Robin Murphy aus Texas, unterstützen die Suche mit Robotern.
Auch der Oberbürgermeister von Köln, Fritz Schramma, besuchte die Unglücksstelle...
... um sich vor Ort zu informeiren (hier ist er rechts zu sehen).
Um die Archivalien in den Trümmern vor Regen zu schützen und um weitere Erdrutsche möglichst zu verhindern, bekommt die Einsturzstelle ein provisorisches Dach.
... und nimmt Gestalt an.
Arbeiter prüfen vorsichtig den neuen Schutz.
Auch neue Planen werden über die Trümmermassen ausgebreitet.
Hier steigt ein Spezialist an einer Leiter zu einer tiefer gelegenen Stelle hinunter,
Hier begutachten Spezialisten von einem Fahrkorb aus einen Teil eines eingestürzten Dachs in der Nähe des eingestürzten Archivs.
Oft müssen die Rettungskräfte vorsichtig mit bloßen Händen arbeiten. Aber auch Bagger kommen zum Einsatz.
Diese Geräte stehen am Rand der Unglücksstelle bereit. Die roten Markierungen an der Häuserwand...
... sind Messpunkte, die die Feuerwehr angebracht hatte.