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Designer zeigen freizügige Mode
Tops und Flops bei der Berliner Fashion Week

Fotos: Tops und Flops bei der Berliner Fashion Week
Fotos: Tops und Flops bei der Berliner Fashion Week FOTO: dpa, skm gfh
Berlin. Nächsten Sommer darf es ruhig heiß werden: Dann ist viel nackte Haut erlaubt. Das zumindest finden die Designer auf der Fashion Week in Berlin. Und sie haben noch andere, schräge Ideen.

Die Designer präsentierten am Mittwoch bei der Berliner Fashion Week ausgesprochen luftige Kleidung für die kommende Saison. So ließ der deutsch-polnische Modemacher Dawid Tomaszewski seine Models vor der Kulisse des Berliner Doms (fast) oben ohne auftreten - statt BH nur ein kleines Blümchen aus Strass-Steinen auf der Brust. Auch bei Antonia Goy gab es Oberteile aus einem Hauch von Nichts, dafür unten etwas wärmer mit Socken in den Pumps.

Deutlich klassischer liebt es Malaika Raiss, die bei ihrer eleganten Wohlfühlmode dieses Mal besonders auf Weiß und Naturtöne setzt. Weiß und Schwarz bleiben auch bei vielen anderen Designer die Dauerbrenner, oft mit Farbtupfern in Pink, Orange oder Grün.

Privater Garten am Leib

Zum Auftakt am Dienstag setzte das Label Marc Cain einen blumigen Kontrapunkt. Unter dem Motto "Private Garden" trugen die Models florale Drucke und große Stoffblumen auf Schulter, Hals und Taille. In der ersten Reihe saßen die Schauspielerinnen Iris Berben, Alexandra Maria Lara und Janina Uhse, Topmodel Lena Gercke und Sängerin Lena Meyer-Landrut.

Riani machte aus seiner Fashionshow im Berliner Umspannwerk am Alexanderplatz eine lateinamerikanische Fiesta. Eröffnet wurde der Catwalk mit einem Samba von Profitänzerin Motsi Mabuse ("Let's Dance") und ihrem frisch angetrauten Ehemann Evgenij Voznyuk. Die Kollektion ist vor allem eines - temperamentvoll mit verführerischen Schnitten, Tropenprints und den gerade so angesagten Volants.

Insgesamt gibt es bei der bis Freitag dauernden Fashion Week fast ein Dutzend Einzelmessen und rund 70 Modeschauen. 3500 Aussteller zeigen Mode für den kommenden Frühling und Sommer. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 100.000 Fachbesuchern.

(oko/dpa)
 
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