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Neuer Glaube
Flüchtlinge konvertieren zum Christentum

Flüchtlinge in Berlin lassen sich taufen
Flüchtlinge in Berlin lassen sich taufen FOTO: ap
Düsseldorf. Viele Flüchtlinge in Berlin lassen sich einem Medienbericht zufolge taufen. Sie legen den Glauben an die Lehren des Islam ab und konvertieren zum Christentum.

Dies berichtet ein Korrespondent der amerikanischen Nachrichtenagentur "Associated Press". Insbesondere Flüchtlinge aus dem Iran und Afghanistan suchen demnach den Weg zur Taufe. Eine ganz ähnliche Beschreibung lieferte bereits ein Bericht des Berliner Tagesspiegel vom Juni 2014.

Im Zentrum steht jeweils der Berliner Pfarrer Gottfried Martens, der der evangelisch-lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin Steglitz vorsteht. Er vollzog auch die Taufe.

Die meisten, so heißt es, beteuern, dass sie ein wahrer Glaubenswandel zum Christentum geführt habe. Oftmals schlägt den Flüchtlingen aber auch Misstrauen entgegen. Der Verdacht: Sie ließen sich nur taufen, um nicht wieder abgeschoben zu werden. Das unterstellte Kalkül: Weil das Risiko wächst, in den alten Heimatländer wegen ihres neues Glaubens verfolgt zu werden, wächst auch die Chance auf Asyl.

Dem widerspricht Pfarrer Martens. In seinen Augen spielt das auch keine Rolle, beschreibt der AP-Bericht seine Gedanken. Viele nämlich seien von der christlichen Botschaft so angetan, dass es ihr ganzes Leben verändere. Seiner Schätzung zufolge kommen nur zehn Prozent der konvertierten Flüchtlinge nach ihrer Taufe nicht mehr in die Kirche.

Die neuen Christen der Berliner Dreieinigkeits-Kirche zeigt unsere Bilderstrecke.

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