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Mehrere Zwischenfälle mit Notbremse
Flüchtlinge springen aus dem Zug nach Berlin

Flüchtlinge springen aus Zug von München nach Berlin
In dem Zug, der in Schönefeld eintraf, fehlten 179 Flüchtlinge. FOTO: dpa, bse lre
Berlin/Potsdam. Zwischenfall auf freier Strecke: Knapp 180 Flüchtlinge sind aus einem Sonderzug von München nach Berlin gesprungen. Wie die Polizei berichtet, kam es unterwegs mehrfach zu Zwischenfällen.

Mehrfach hätten Flüchtlinge auf der Strecke die Notbremse des Intercitys gezogen, sagte Bundespolizei-Sprecher Jens Schobranski am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Ganze Gruppen von Menschen hätten dann den Zug verlassen. Dies hätten mitfahrende Bahnmitarbeiter berichtet.

Von 518 angekündigten Menschen kamen laut Schobranski am Dienstag nur 339 am Bahnhof Berlin-Schönefeld am südöstlichen Stadtrand der Hauptstadt an, 179 fehlten.

Die Notbremsungen seien in Sachsen und Sachsen-Anhalt erfolgt, hieß es. Der Sender RBB hatte zuerst im Internet darüber berichtet. Dort heißt es am frühen Abend auch, inzwischen seien 70 Flüchtlinge wieder aufgegriffen worden.

Warum die Menschen den Zug verließen, bleibt unklar. Möglicherweise wollten die Menschen in Berlin nicht offiziell registriert werden. Bekannt ist, dass ein Teil der Flüchtlinge und Einwanderer eigentlich nach Schweden und in andere skandinavische Länder will und deswegen die Registrierung als Asylbewerber in Deutschland umgehen möchte.

(dpa)
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