Gefängnis Kaisheim: Häftling abonniert Sexmagazine über Konto der Anwältin
zuletzt aktualisiert: 26.06.2007 - 12:40Kaisheim (RPO). Ein Häftling, der im Gefängnis Kaisheim einsitzt, wollte auf die einschlägige Lektüre diverser Männermagazine nicht verzichten. Im Namen seiner Pflichtverteidigerin abonnierte er heimlich Erotikmagazine.
Offenbar nahm der 23-Jährige von einem Schreiben der Augsburger Kanzlei die Kontoverbindung und fälschte die Unterschrift der Anwältin auf der Einzugsermächtigung an den Verlag, so die Polizei.
Erst nachdem bereits viermal der Rechnungsbetrag des Abonnements abgebucht worden war, entdeckte die Verteidigerin den Vorgang. Sie informierte die Staatsanwaltschaft, die dann die Zelle des Mannes durchsuchen ließ. Dabei wurden nach Angaben der Polizei zwar einige Beweismittel gefunden - die abonnierten Heftchen waren jedoch verschwunden.
Nach Angaben der Gefängnisleitung dürfen sich Strafgefangene prinzipiell durchaus Zeitschriften in die Zelle schicken lassen. Es werde lediglich geprüft, ob es sich um verbotene Inhalte handle.
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