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Minikamera ins Gefängnis geschmuggelt
Paar wegen heimlicher Gefängnisfotos von Uli Hoeneß verurteilt

Haftstrafe: Mann machte heimlich Bilder von Uli Hoeneß im Gefängnis
Uli Hoeneß bei seiner Rückkehr zum FC Bayern München im November 2016. FOTO: afp, CS
Landsberg. Eine ehemaliger Mithäftling von Uli Hoeneß ist wegen heimlicher Fotos des Fußballmanagers im Gefängnis zu einer weiteren Gefängnisstrafe von 14 Monaten verurteilt worden.

Die Frau des Mannes, die einen Kugelschreiber mit Minikamera in das Gefängnis im oberbayerischen Landsberg geschmuggelt hatte, erhielt eine achtmonatige Bewährungsstrafe, wie ein Sprecher des Landsberger Amtsgerichtes sagte. Da der Mann als Häftling bereits mehrfach Straftaten begangen hat, wurde seine Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt.

Hier muss Uli Hoeneß seine Strafe absitzen FOTO: dpa, shp kno

Das Paar soll versucht haben, die Hoeneß-Fotos an Medien zu verkaufen. Diese wurden allerdings nirgends veröffentlicht. Die Staatsanwaltschaft, das Gericht und die Verteidigung hatten sich vor dem Urteil, das bereits am 9. März verkündet wurde, über das Strafmaß für die geständigen Angeklagten abgesprochen.

Chronologie der Steueraffäre um Uli Hoeneß FOTO: dpa, tha

Hoeneß hatte in Landsberg seine Strafe wegen Steuerhinterziehung von mehr als 28 Millionen Euro abgesessen, vor etwa einem Jahr kam er auf Bewährung aus der Justizvollzugsanstalt. Der 65 Jahre alte FC-Bayern-Präsident hatte im Fall der heimlich geschossenen Fotos selbst Strafantrag gestellt.

(maxk/dpa)
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