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Bei Bauarbeiten gefunden
Rätsel um riesiges Hakenkreuz auf Sportplatz

Hakenkreuz in Hamburg unter einem Sportplatz gefunden
Ein riesiges Hakenkreuz aus Beton ist im Hein-Kling Stadion in Hamburg-Billstedt neben dem Sportplatz zu sehen. FOTO: dpa, chc gfh
Hamburg. Immer wieder finden Baggerfahrer eigenartige Dinge. Manchmal stoßen sie auf archäologische Artefakte, manchmal auf Weltkriegsbomben - auf ein besonders kurioses historisches Überbleibsel stieß jetzt ein Bauarbeiter in Hamburg. 

Bei Bauarbeiten auf einem Hamburger Sportplatz ist ein Baggerführer auf ein riesiges Hakenkreuz gestoßen. Der Bagger hatte auf dem Platz im Stadtteil Billstedt ein Fundament für neue Umkleidekabinen ausgehoben, als er das Hakenkreuz entdeckte, sagte der 1. Vorsitzende des Sportvereins Billstedt-Horn, Joachim Schirmer, am Dienstag. Das Hakenkreuz aus Beton habe einen Durchmesser von etwa drei Metern. 

Über den Fund am Freitag hatte zuvor die "Bild"-Zeitung berichtet. An der Stelle habe früher ein großes Denkmal gestanden, das in den 70er Jahren abgerissen worden sei. Doch wie das Hakenkreuz an diese Stelle gekommen ist und warum es nicht schon vorher entfernt wurde, ist noch unklar. Das Denkmalschutzamt sei informiert, das Hakenkreuz solle so schnell wie möglich weg, berichtete die Zeitung.

Der zuständige Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD) war nach Informationen der Zeitung am Montag zu dem Sportplatz gefahren, um sich persönlich zu informieren. 

(dpa/heif)
 
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