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Über Stunden in der Sonne
Mann schließt Dogge in Auto ein – Hund stirbt

Hund stirbt in verschlossenem Auto in der Sonne
Die Polizei konnte den Hund nicht mehr retten (Symbolbild). FOTO: Gerhard Seybert
Gersheim. Im Saarland hat ein Mann seinen Hund über Stunden im Auto gelassen – der Wagen stand in der Sonne und wurde für das Tier zur Todesfalle. Die Polizei kam zu spät.

Der Vorfall ereignete sich im saarländischen Gersheim. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte eine besorgte Anwohnerin am Freitag auf das leidende Tier aufmerksam gemacht. Als die Beamten am Fahrzeug eintrafen, lag die argentinische Dogge bereits in den letzten Zügen. 

Die Polizisten schlugen eine Scheibe ein, um den Hund zu retten, doch sie konnten nach eigenen Angaben nur noch den Tod des Tieres feststellen. Ihren Ermittlungen zufolge war die Dogge über mehrere Stunden hinweg ohne Wasser und Belüftung in dem Auto eingesperrt gewesen. Die Fenster waren geschlossen.

Der Hundehalter – ein Mann aus dem rheinland-pfälzischen Niederahr (Westerwaldkreis) – wurde ermittelt. Er sei sich der Gefahr nicht bewusst gewesen, die dem Tier auch bei einer Außentemperatur von nur 20 Grad in dem in der Sonne stehenden Wagen gedroht habe, teilten die Beamten mit. Den 48-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

(wer/dpa)
 
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