Im Hamburger Schanzenviertel ist es nach dem Schanzenfest zu Ausschreitungen zwischen der Polizei und Linksautonomen gekommen. Gegen 22 Uhr haben junge Leute in Nachbarschaft des Autonomenzentrums Rote Flora erste Müllhaufen angesteckt.
Gegen 23 Uhr bewarfen nach Polizeiangaben etwa 350 Randalierer die anrückenden Beamten mit Steinen, Flaschen und Böllern.
Die Polizei setzte Wasserwerfer und Schlagstöcke ein.
Kurz nach Mitternacht sind der Platz vor der Roten Flora und die meisten Straßen im Schanzenviertel in der Hand der Polizei, die Mehrheit der Randalierer ist aus dem Viertel gedrängt.
Kurz nach Mitternacht hatte die Polizei nach eigenen Angaben 2300 Beamte im Einsatz. Dabei kam Verstärkung aus anderen Bundesländern.
Zur Bilanz der Krawalle gehören zahlreiche Sachschäden. Die Randalierer zertrümmerten Scheiben an einer Sparkasse, an einem Supermarkt und an einem Modegeschäft.
Randalierer ziehen ein Verkehrsschild auf die Straße.
Hier versucht eine junge Frau eine brennende Straßenbarrikade einzutreten.
Einsatzkräfte der Polizei sichern eine Kreuzung im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Einige Stunden später kommt die Müllabfuhr und das Schanzenviertel sieht aus, als hätte es nie ein Schanzenfest mit Ausschreitungen gegeben.