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Erdbeben der Stärke 3,6
Im Raum Halle-Leipzig bebte in der Nacht die Erde

Erdbeben: So gefährdet ist die Region
Erdbeben: So gefährdet ist die Region FOTO: dapd, dapd
Halle/Leipzig. In der Region Halle-Leipzig hat am Donnerstag die Erde gebebt. Das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt registrierte gegen 8.38 Uhr eine Erschütterung der Stärke 3,6, wie das Amt mitteilte.

Dies gilt als sehr leichtes Beben. Es sei aber eines der stärksten der vergangenen Jahrzehnte im Osten Deutschlands gewesen, erklärte das Amt.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover sprach von einer Stärke 3,3. Nach ersten Erkenntnissen des Landesamtes lag das Epizentrum 15 Kilometer südöstlich von Halle in einer Tiefe von etwa 22 Kilometern. Der Polizeidirektion Süd in Halle lagen zunächst keine Angaben über Schäden vor.

In Sachsen meldeten sich mehrere Bürger beim Geophysikalischen Observatorium Collm, wie das dortige Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie mitteilte. "Die Experten sind noch dabei, alle Daten auszuwerten", sagte der Geologe Ottomar Krentz. Nach Angaben der "Leipziger Volkszeitung" (Online-Ausgabe) vibrierten in den Büros die Computer und die Gläser im Schrank. Der Erdstoß sei im gesamten Stadtgebiet von Leipzig bemerkbar gewesen.

"Da die Station auf einem Felsen steht, haben wir das Beben sogar gehört. Es hörte sich an, als ob ein Lkw vorbeirauscht." Das sagte Stationstechniker Matthias Meininger in der Erdbebenstation Moxa bei Ranis zum Erdbeben.

 

(dpa)
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