Studie: Immer mehr Männer wollen Beauty-OPs
zuletzt aktualisiert: 11.04.2006 - 10:09Hamburg (rpo). Schönheit wird den Deutschen immer wichtiger. Operationen an Nase, Po und Busen boomen. Eine Studie der NetBank bringt noch ein anderes Ergebnis zutage. Mehr noch als Frauen sind Männer bereit, im Dienste des perfekten Äußeren einen Kredit für eine Schönheitsoperation aufzunehmen.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine Onlinebefragung, die die NetBank AG, Hamburg, in Zusammenarbeit mit dem Aachener Unternehmen Dialego AG durchgeführt hat. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass Frauen und Männer gleichermaßen davon überzeugt sind, das andere Geschlecht sei mit Geld noch zu beeindrucken.
„Mich hat besonders überrascht, wie sehr unsere Studie so manches Klischee bestätigt – vor allem wenn es darum geht, das Konsumverhalten des anderen Geschlechts einzuschätzen“, kommentiert Peer Teske, Vertriebsvorstand NetBank, die Studienergebnisse. Beim Thema Gehalt zeigen sich Frauen selbstkritisch. 43 Prozent sind der Meinung, dass sie sich unter Wert verkaufen und deshalb weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen in der gleichen Position.
Wenn es darum geht, Geld auszugeben, weichen männliche und weibliche Taktik indes voneinander ab. So nutzen 51 Prozent der deutschen Männer zunächst sämtliche Recherchemöglichkeiten. Sie greifen erst zu, wenn sichergestellt ist, dass sie entsprechende Qualität zu einem angemessenen Preis erhalten. Lediglich 31 Prozent der Frauen verfolgen diese Strategie. 18 Prozent der weiblichen Befragten sagen von sich, dass sie zugreifen, wenn ihnen etwas gefällt. Erweist sich der Spontankauf als Fehlgriff, wird er notfalls einfach zurückgegeben oder umgetauscht. Mit dieser Methode können sich nur neun Prozent der Männer anfreunden. Bei derartigen geschlechtsspezifischen Unterschieden im Umgang mit Geld verwundert es nicht, dass sich in 67 Prozent der Partnerschaften jeder selbst um seine Finanzen kümmert. Männliche Dominanz zeigt sich hingegen in Partnerschaften, in denen nur eine Person für sämtliche Geldangelegenheiten zuständig ist. Hier nehmen mehr als zweieinhalbmal so viele Männer wie Frauen die Geldangelegenheiten in die Hand.
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