Wetter wird ungemütlich: In NRW drohen Gewitter
zuletzt aktualisiert: 26.05.2009 - 07:10Düsseldorf (RPO). Nach dem Abzug von Hoch "Yvonne" wird das Wetter ungemütlich: Die Gefahr für unwetterartige Gewitter am Dienstag ist laut des Deutschen Wetterdienstes erheblich, "und zwar nicht nur lokal begrenzt, sondern überregional".
Dabei werden Dienstagfrüh vor allem in Nordrhein-Westfahlen und dem westlichen Niedersachsen die "Reste" der Nachtgewitter aus den Beneluxstaaten erwartet. Diese bringen auch bei uns schon morgens örtlich Hagel und Starkregen. Am Niederrhein hatte es bereits in der Nacht Unwetter gegeben.
Der Deutsche Wetterdienst sprach zudem von unwetterartigen Gewittern im Schwarzwald und an der Grenze zur Schweiz, dabei fielen örtlich bis zu 30 Liter Regen auf einen Quadratmeter. Auch im westlichen Niedersachsen und nördlich von Hamburg komme es derzeit zu schweren Gewittern, teilte der DWD weiter mit.
Am Vormittag sollen im kompletten Westen Deutschlands Schauer und Gewitter aufkommen. Sie verstärken sich im Tagesverlauf und weiten sich bis in den Süden und Osten aus. Dort können die Gewitter vielerorts unwetterartig ausfallen und starken Regen, Hagel sowie Sturm- oder Orkanböen bringen.
Vor den Gewittern steigt die Temperatur im Süden und Osten noch mal auf 27 bis 33 Grad, sonst werden 21 bis 26 Grad erreicht. In der Nacht zum Mittwoch fällt im Osten und Süden zunächst noch teils ergiebiger und gewittriger Regen. Gen Westen bleibt es meist trocken. Die Temperatur sinkt auf 14 bis 6 Grad.
Der Regen zieht am Mittwoch im Südosten sowie am Alpenrand rasch ab. Danach ist es bei heiterem bis stärker bewölktem Himmel zunächst trocken. Später fällt im Westen und Nordwesten etwas Regen. Bei Höchstwerten von 15 bis 22 Grad wird es deutlich frischer.
Am Donnerstag muss besonders im Norden und Osten noch mit Schauern, vereinzelt auch mit kurzen Gewittern gerechnet werden. Nach Südwesten hin zeigt sich auch mal die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Das Thermometer steigt auf maximal 14 bis 20 Grad. Wärmer könnte es allenfalls am Rhein werden. An der See und in Höhenlagen weht ein starker bis stürmischer Wind aus Westen bis Nordwesten.
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