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Die Deutschen rauchen und trinken offenbar weniger. Das zumindest legen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes nahe, die es in seinem Statistischen Jahrbuch 2009 veröffentlicht hat. Was genau dort drin steht, lesen Sie im Folgenden.
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Der Durchschnittsdeutsche hat 2008 rund 20 Prozent weniger für
Tabakwaren und alkoholische Getränke ausgegeben als noch vor neun Jahren.
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Die Deutschen singen in der Freizeit lieber. Insgesamt 21.254
Chöre mit 1.609.989 Mitgliedern gibt es in Deutschland. Die Zahl der Männergesangvereine liegt dabei mit rund 7100 weit über der reiner Frauenchöre, von denen nur etwa 1800 registriert sind. Die meisten Chöre zählten die Statistiker übrigens in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
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Seit Jahren leicht rückläufig ist dagegen die Zahl der
Kinos in Deutschland. Während es 2005 noch 4687 Filmtheater gab, waren es 2008 nur noch 4639. Die Zahl der Kinobesuche nimmt sich eher bescheiden aus. Zwar verbuchten die deutschen Kinos 2008 insgesamt 129,4 Millionen Filmbesuche. Pro Bundesbürger ergibt dies im Schnitt jedoch nur 1,6 Kinobesuche, für die durchschnittlich 6,14 Euro Eintritt gezahlt wurden.
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Um das Befinden der Deutschen scheint es im Jahr der beginnenden Wirtschaftskrise nicht gut bestellt gewesen zu sein. Rund 2,26 Millionen Menschen riefen 2008 bei der
Telefonseelsorge an, mehr als je zuvor seit 2000.
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Trotzdem fallen offenbar immer mehr Deutsche vom Glauben ab. Die Zahl der
Kirchenaustritte lag 2007 sowohl bei der evangelischen als auch bei der katholischen Kirche über der des Vorjahres. 130.331 Protestanten und 93.667 Katholiken kehrten 2007 ihrer Kirche den Rücken. 2006 waren es noch 121.598 beziehungsweise 84.389.
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Keine Auskunft gibt das Jahrbuch über den Zusammenhang von Gottesferne und Hang zur
Kriminalität, wohl aber darüber, dass die meisten 2007 wegen einer Straftat Verurteilten männlich und zwischen 30 und 40 Jahre alt waren. Ihr Anteil lag bei 156.151 von insgesamt 897.631 verurteilten Kriminellen.
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Die Statistik weiß außerdem, dass die Deutschen
Süßes mögen. So verbrauchten sie 2008 insgesamt 520 Millionen Liter Eiscreme und pro Kopf rund 34 Kilogramm Zucker.