Wetter: Jecken müssen frösteln
zuletzt aktualisiert: 26.02.2006 - 14:20Offenbach (rpo). Dass der meteorologische Frühling am Mittwoch beginnt, interessiert den Winter kaum: Es bleibt in der kommenden Woche in ganz Deutschland frostig. Ein Einsehen hat das Wetter mit den Jecken - Rosenmontag werden am Rhein keine Niederschläge erwartet.
Das kräftige Hoch "Holger" lässt Kaltluft von Norden nach Mitteleuropa strömen, und ein Sturmtief sorgt dazu noch für Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag in Offenbach mitteilte.
Am Rosenmontag meint es der Wettergott jedoch noch recht gut mit den Jecken in den Karnevalshochburgen. Während der großen Umzüge am Rhein werden keine Niederschläge erwartet, kündigte ein Meteorologe an. Nur im Osten kann tagsüber örtlich etwas Schnee fallen. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen minus drei Grad Celsius im Vogtland und bis zu fünf Grad an Rhein, Main und Mosel.
Das Tief sorgt dann jedoch in der Nacht zum Dienstag in Schleswig-Holstein und später in Niedersachsen für einsetzende Schneefälle, durch die es in den Morgenstunden zu Behinderungen im Berufsverkehr kommen kann. Es gibt Frost zwischen minus zwei Grad in Niedersachsen und minus elf Grad am Alpenrand. Im Tagesverlauf schneit es dann in der gesamten Westhälfte Deutschlands. Gegen Abend wird die "Schneefront" in Südbayern erwartet. Die Temperaturspanne reicht von minus drei Grad in der Oberpfalz bis plus drei am Niederrhein.
Am Aschermittwoch gibt es bei wechselnder Bewölkung im ganzen Land meist schauerartige Schneefälle, aber auch örtlich sonnige Abschnitte. Besonders an der Küste sind weiterhin recht kräftige Schnee- und Graupelschauer sowie kurze Gewitter möglich. Bei mäßigem, im Norden und in Höhenlagen zeitweise sogar stürmischem Wind aus westlicher Richtung erreichen die Temperaturen Werte zwischen minus zwei und plus drei Grad.
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