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Missbrauchsopfer
Justizministerin für freiwillige Entschädigung

Mainz (RPO). Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will mit dem Runden Tisch zu sexuellem Missbrauch eine schnelle Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Institutionen und staatlichen Stellen erreichen. Die meisten Täter der jetzt bekannt gewordenen Fälle könnten sich sicher vor Strafverfolgung fühlen, weil ihre Einrichtungen teilweise mehr als 25 Jahre nicht mit den Behörden zusammengearbeitet hätten, sagte Leutheusser-Schnarrenberger am Mittwoch im ZDF-"heute journal". Die Ministerin sagte, auch die zivilrechtliche Verjährung solle geändert werden. Doch wie im Strafrecht könne eine längere Verjährung nur für künftige Taten gelten. Sie regte freiwillige Leistungen der Institutionen an, die Täter beschäftigt haben. Dies habe es auch in anderen Ländern gegeben.

(DDP/csr)
 
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