Verkeimte Infusion: Kindern an der Uniklinik Mainz geht es besser
zuletzt aktualisiert: 01.09.2010 - 17:32Mainz (RPO). Den Kindern an der Mainzer Uniklinik, die nach der Verunreinigung einer Infusionslösung mit Bakterien Symptome einer Infektion gezeigt hatten, geht es besser. "Sowohl hinsichtlich ihrer Grunderkrankung als auch hinsichtlich des akuten Entzündungsgeschehens ist der Verlauf stabil beziehungsweise hat sich verbessert", teilte die Klinik am Mittwoch mit.
Drei Kinder waren gestorben, nachdem sie am Freitag, 20. August, die verkeimte Nährlösung erhalten hatten. Die Bakterien waren laut Staatsanwaltschaft durch einen Riss in einer Glasflasche in die Lösung gelangt. Der Herstellungsprozess der Infusionslösungen in der Apotheke der Uniklinik ist am Wochenende wieder aufgenommen worden, wie es eine externe Expertenkommission empfohlen hat. Sie hat dem Betrieb "absolut regelkonformes und einwandfreies" Arbeiten bestätigt.
Am Dienstag fand eine Andacht für die Eltern und Familien der betroffenen Kinder und für alle, die von den tragischen Ereignissen der letzten Woche betroffen sind, statt. Sie wurde gemeinsam von der katholischen und evangelischen Seelsorge veranstaltet.
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