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"...und das ist auch gut so"
Wowereit: "Das ist mir so rausgeflutscht"

Fotos: Schwule und Lesben verabschieden Klaus Wowereit aus dem Rathaus
Fotos: Schwule und Lesben verabschieden Klaus Wowereit aus dem Rathaus FOTO: dpa, wk cul hpl
Berlin. Berlins früherer Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (61) hat sein legendär gewordenes Coming-out aus dem Jahr 2001 nur teilweise geplant.

"Der Zusatz "... und das ist auch gut so", der dann zu einem geflügelten Wort wurde, ist mir so rausgeflutscht. Ehrlich wahr!", schrieb er in einem am Sonntag veröffentlichten Gastbeitrag für den Berliner "Tagesspiegel".

Der Satz "Ich bin schwul - und das ist gut so" fiel 2001 auf einem Sonderparteitag der SPD, bei dem Wowereit zum Spitzenkandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters gewählt wurde. Ursprünglich habe er etwas geplant wie: "Ich bin schwul - und dafür muss ich mich nicht entschuldigen." Am Ende sei gar nicht wichtig gewesen, was er gesagt habe, sondern wie er es gesagt habe, schrieb Wowereit: "Selbstbewusst und nicht defensiv."

(dpa)
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