Das Kraftpaket "Braunschweig" im Hafen von Warnemünde. Ein moderneres Kriegsschiff gibt es nirgendwo in Europa. Große, schräge Flächen dominieren das Aussehen der Korvette. Sie lenken Radarstrahlen ab; ein Gegner kann das Kriegsschiff so schwerer oder gar nicht erkennen.
Die Operationszentrale ist das Herz des Schiffes. Hier drei der Arbeitsplätze, von denen aus unter anderem die 76-mm-Kanone ferngesteuert bedient, Flugkörper abgeschossen und – noch Zukunftsmusik – demnächst die beiden unbemannten fliegenden Aufklärungsplattformen gesteuert werden können.
Auf der Kommandobrücke der neuen Korvette: Ein Mann kann das Schiff steuern, zahlreiche Computer und der Autopilot helfen dabei. Seekarten, Lagebilder und Motorendaten werden auf den Bildschirmen aktuell dargestellt.
Klar zum Auslaufen zur ersten Fahrt unter Bundesdienstflagge - ein Teil der Besatzung ist auf dem Hubschrauberdeck angetreten und wartet auf weitere Befehle.
Letztes Relikt aus Kapitän Hornblowers Zeiten: Obermaat Silvio Günther läutet an Bord der Korvette "Braunschweig" die Schiffsglocke.
Ein Rettungsanzug ersetzt die Schwimmweste. Er schützt vor Kälte.
Das "Schnellboot" der Korvette, ein Speedboot, das zum Beispiel zur Rettung eines ins Meer gestürzten Seemanns eingesetzt werden kann. Hier wird das "Mann-über-Bord-Manöver" während der ersten Fahrt auf der Ostsee geübt ...
... und die knallbunte Rettungspuppe hat Grund zur guten Laune. Denn sie wurde in Minutenschnelle wieder aus der grauen See gefischt und darf sich jetzt im Hangar ausruhen.