Weiterlesen
Weiterlesen
wir freuen uns, dass Sie RP ONLINE besuchen! Gerne informieren wir Sie hier mit unseren Meldungen, Berichten, Analysen, Bilderstrecken und Videos über das Geschehen bei uns in der Region, in Deutschland und der Welt. Natürlich kostet das Geld: Unsere Reporter und Redakteure müssen bezahlt werden, dazu Nachrichtenagenturen und Fotografen, die Techniker, die Computer, die Miete, der Strom. Wir finanzieren unser Angebot maßgeblich aus Werbe-Erlösen. Leider nutzen einige Leserinnen und Leser einen sogenannten AdBlocker, also ein Programm, das die Anzeige von Werbung unterdrückt. Damit RP ONLINE weiter in dem Umfang erscheinen kann, den Sie gewohnt sind, bitten wir Sie, Werbung zuzulassen und für RP ONLINE in Ihrem AdBlocker eine Ausnahmeregelung zu definieren.
Ausnahmeregelung: So geht das Was ist ein AdBlocker?
Schwandorf (RPO). Das angebliche Krokodil in einem bayerischen Badesee hat sich als Biber entpuppt. "Die Auswertung der Wildkameras in dem Uferbereich hat keine Anzeichen auf ein Krokodil ergeben", sagte Stadtsprecher Lothar Mulzer am Montag. Damit werde die Akte "Klausi" geschlossen.
Nach Rücksprache mit dem Biberbeauftragten des Landkreises Schwandorf sei davon auszugehen, dass es sich bei dem Tier, das zwei Zeugen gesehen hatten, um einen Biber gehandelt habe. Das Badeverbot am Mittleren Klausensee wurde aufgehoben.
Das Phantom-Krokodil "Klausi" hatte die Stadt mehr als eine Woche lang in Atem gehalten. Die beiden Zeugen hatten angegeben, ein etwa ein Meter langes Tier mit langem Schwanz und Krallen gesehen zu haben. Da die Behörden die Angaben ernst nahmen, wurde ein Badeverbot verhängt. Zahlreiche Suchaktionen - auch nachts und mit 70 Einsatzkräften - blieben erfolglos. Anschließend hatte sich die Stadt entschieden, das Ufer mit vier Wildkameras zu überwachen.
Die Behörde wertete 3700 Bilder aus den Fotofallen aus. "Es waren Füchse, Graureiher, freilaufende Hunde und abgebrochene Äste darauf zu sehen, aber kein Krokodil", sagte Mulzer. Es sei nicht nötig gewesen, einen Reptilien-Experten zu Rate zu ziehen. Schwandorfs Oberbürgermeister Helmut Hey (SPD) sowie der Ordnungsamtsleiter und ein Feuerwehrmann hätten die Bilder ausgewertet.
"Jetzt kann wieder Ruhe einkehren", sagte Mulzer. Es könne auch wieder unbeschwert in den Seen gebadet werden. Vor allem im angrenzenden Naturfreibad Klausensee waren die Gäste in den vergangenen Tagen ausgeblieben. Dabei liegt das Gewässer, in dem "Klausi" vermutet wurde, mehrere hundert Meter entfernt.
dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.