Lastwagen schoben sich ineinander: Lkw-Unfall: Sechs Millionen Euro Schaden
zuletzt aktualisiert: 24.02.2004 - 12:04Hildesheim (rpo). Auf der Autobahn A 7 bei Hildesheim hat es einen schweren Unfall mit vier Lkw gegeben. Ein Lastwagenfahrer bemerkte ein Stauende zu spät und fuhr auf einen anderen Lastwagen auf, der schließlich zwei weitere Lkw ineinander schob. Sachschaden: sechs Millionen Euro.
Dabei wurde die fünf Millionen Euro teure Ladung aus hochwertigen Elektronikgeräten eines Fahrzeugs zum größten Teil zerstört. Der auffahrende Lkw-Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Nach Polizeiangaben bereitete die Räumung der in beiden Richtungen gesperrten Autobahn größte Schwierigkeiten, weil der auffahrende Sattelzug ein dickflüssiges, 60 Grad heißes Kunststoffvorprodukt geladen hatte. Der bei dem Unfall austretende Plastikbrei musste von einer Spezialfirma auf einen anderen Lkw umgepumpt werden.
Die Reinigung der Fahrbahn erwies sich als problematisch, weil die erkaltende Masse eine gallertartige Konsistenz annahm und nur schwer beseitigt werden konnte. Die Befürchtung, das Produkt könnte giftig sein, bestätigte sich nicht. Die Autobahn war Richtung Kassel für acht Stunden und in der Gegenrichtung nach Hamburg für fünf Stunden bis zum frühen Dienstagmorgen gesperrt. Auf der A 7 und auf den Umleitungsstrecken kam es zu kilometerlangen Staus.
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