Wegen verdächtiger Gepäckstücke: Lufthansa-Jet in Island zwischengelandet
zuletzt aktualisiert: 27.12.2009 - 12:48London (RPO).Eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg von Frankfurt nach Detroit hat aufgrund eines Verladefehlers im isländischen Reykjavik zwischenlanden müssen. Der Airbus 330 sei am Samstag in Frankfurt am Main gestartet und habe Gepäck eines Passagiers an Bord gehabt, der nicht in der Maschine gesessen habe, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Dabei habe es sich um einen "operativen Fehler" gehandelt.
Vorsorglich sei die Maschine daher auf ihrem Weg in die USA auf Island zwischengelandet. Das überzählige Gepäckstück wurde dort entladen. Die LH 442 erreichte Detroit daraufhin mit einer Verspätung von etwa zwei Stunden.
Medienberichte, wonach Sicherheitsexperten zunächst Sprengstoff an Bord der Maschine vermuteten, wollte der Konzernsprecher nicht bestätigen. Alle Gepäckstücke würden beim Verladen in Frankfurt durchleuchtet, daher habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden.
Am Freitag hatte ein 23-jähriger Nigerianer in einer aus Amsterdam kommenden Passagiermaschine der Fluggesellschaft Delta mit 289 Menschen an Bord kurz vor der Landung in Detroit versucht, eine Explosion auszulösen. Er konnte aber von einem Fluggast überwältigt werden. Nach seiner Verhaftung erklärte er, im Auftrag von Al-Qaida gehandelt zu haben.
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