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Gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr
500 Laser-Angriffe auf Flugzeuge und Hubschrauber

Luftverkehr: 500 Laser-Angriffe auf Flugzeuge und Hubschrauber
Mit solchen Laserpointern werden Piloten geblendet. FOTO: centertv
Langen. Es handelt sich dabei um einen Straftatbestand, vergleichbar mit dem Steinewerfen von Autobahnbrücken: Rund 500 Mal haben Unbekannte im vergangenen Jahr in Deutschland Piloten mit Laser-Lichtblitzen geblendet.

Damit sei die Zahl 2015 erneut leicht rückläufig, wie eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die sinkende Zahl der Attacken könnte damit zusammenhängen, dass bei Menschen, die den Luftverkehr stören wollen, nun Drohnen mehr in Mode sind. Der rapide Anstieg von unbekannten Flugobjekten stellt zunehmend auch ein Sicherheitsrisiko für die Luftfahrt dar.

2014 wurden der DFS im hessischen Langen 539 Fälle gemeldet, 2013 gab es 534 Zwischenfälle. Der Höchststand waren 720 Attacken im Jahr 2012. Die Piloten blendet der Lichtstrahl im Anflug auf einen Flughafen. Im Cockpit wird es dann plötzlich taghell, der Pilot sieht die Instrumente nicht mehr, schlimmstenfalls kann er blind werden.

Bei den Laser-Attacken handelt es sich dabei um einen Straftatbestand (gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr), vergleichbar mit dem Steinewerfen von Autobahnbrücken. Unfälle, die durch solche Angriffe verursacht wurden, sind der DFS aber nicht bekannt.

(lukra/dpa)
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