| 17.08 Uhr

Verdächtiger stirbt
Mann springt bei Polizeieinsatz aus siebtem Stock

Stuttgart. Um seiner Festnahme zu entgehen, ist ein Mann in Stuttgart bei einem Polizeieinsatz von einem Balkon im siebten Stock eines Hotels gesprungen. Er starb im Krankenhaus an den Folgen der Verletzungen.

Der Mann habe wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrugs festgenommen werden sollen, teilten die baden-württembergische Polizei und die Staatsanwaltschaften in Stuttgart und Tübingen am Mittwoch mit. Demnach bestand der Verdacht, dass der Mann bewaffnet und gewalttätig sei.

Als Spezialkräfte der Polizei am Dienstagabend in das Hotelzimmer des Verdächtigen eingedrungen seien, habe sich dieser vom Balkon in die Tiefe gestürzt, hieß es weiter. Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er später starb.

Bei dem Toten handelt es sich laut Polizei um einen 30-jährigen Deutsch-Niederländer, der durch Betrügereien zehntausende Euro ergaunert habe. Zunächst war seine Identität in den Ermittlungen demnach nicht bekannt, zuletzt seien die Ermittler ihm aber auf die Spur gekommen. Waffen seien im Hotelzimmer nicht gefunden worden.

(rent/AFP)