Sascha W. kann nicht verstehen, dass sein Bruder Marco weiterhin im Gefängnis bleiben muss.
Hier bringt die türkische Polizei den Schüler Marco W. am Dienstag zum Gericht in Antalya.
Mit einem Urteil des Richters war auch diesmal nicht zu rechnen. Marcos Vater (links) wusste das.
Es fehlt die offizielle Aussage des mutmaßlichen Opfers Charlotte.
Marcos Anwalt Matthias Waldraff und Marcos Bruder Sascha gaben im Anschluss an die Verhandlung eine Pressekonferenz.
Auch Sascha äußert sich mit zwei, drei kurzen Sätzen. Er spricht stockend.
Für die erneute Vertagung des Prozesses hat er kein Verständnis.
Er hofft darauf, dass er doch noch mit seinem Bruder Weihnachten in Deutschland feiern kann.
Auch Marcos Mutter - hier auf diesem Bild ist sie in Antalya - hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Seine Anwälte bleiben zurückhaltend.
Es gelte jetzt vor allem ruhig zu bleiben und auf die nächste Verhandlung zu setzen.
Sie soll am 14. Dezember stattfinden.
Marcos Freunde - hier demonstrieren sie in seinem Heimatort Uelzen ihre Solidarität - werden nicht ruhen.