| 14.43 Uhr

Meißen
Neuer Anschlagversuch auf geplante Flüchtlingsunterkunft

Fotos: Polizei ermittelt nach Brand in Flüchtlingsheim
Fotos: Polizei ermittelt nach Brand in Flüchtlingsheim FOTO: dpa, rh jhe
Meißen. Unbekannte haben versucht, eine künftige Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Meißen zu fluten. Ende Juni war bereits ein Brandanschlag verübt worden.

In der Nacht zum Freitag sei in das noch leerstehende Haus eingebrochen und versucht worden, es mit Wasser zu fluten, sagte Eigentümer Ingolf Brumm am Montag. Zuvor hatte die "Sächsische Zeitung" darüber berichtet. Die Eindringlinge hätten in der oberen Etage an zwei Stellen Wasserhähne aufgedreht.

Das Wasser sei abgestellt gewesen, so dass keine größeren Schäden entstanden seien. Bereits Ende Juni war ein Brandanschlag auf die geplante Unterkunft verübt worden, der bundesweit Schlagzeilen gemacht hatte.

Die Polizei bestätigte den neuen Vorfall. In dem Haus mit acht Wohnungen sollen 35 Asylbewerber untergebracht werden. Nach Beseitigung der Brandschäden soll es noch im Herbst bezugsfähig sein.

 

(dpa)
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