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Kontrolle am Münchener Flughafen
Mann muss wegen Bomben-Scherz zurück nach Indien fliegen

Münchner Flughafen: Scherz bei Kontrolle geht schief
Der Mann wollte mit seiner Familie über München nach Budapest fliegen (Symbolbild). FOTO: dpa
München. Am Münchener Flughafen hat ein Familienvater aus Indien behauptet, seine Frau trage eine Bombe bei sich. Angeblich sollte es ein Scherz sein. Die Bundespolizei fand das nicht lustig.

Der 42-Jährige sei direkt zurück nach Indien geschickt worden, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Zudem sei gegen den Mann eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat erstattet worden.

Die Familie war am Donnerstag aus der indischen Stadt Mumbai nach München gekommen, wie die Bundespolizei weiter mitteilte. Die acht Personen hätten weiter nach Budapest in Ungarn fliegen wollen. Die Frau des Mannes sei routinemäßig einem Sprengstofftest unterzogen worden. Daraufhin habe der 42-Jährige mehrfach angegeben, dass sie eine Bombe dabei habe.

Zwar habe der Inder wenig später beteuert, dass er doch nur einen Scherz gemacht habe, berichteten die Sicherheitskräfte. Aber es half dem Mann nicht mehr: Die Bundespolizei schickte den 42-Jährigen umgehend zurück in seine Heimat. Die anderen sieben Familienmitglieder durften dagegen weiter nach Ungarn reisen.

 

(wer/dpa)
 
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